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  <title>somtimes it&#039;s better to release the silentAlarm</title>
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    <item>
   <title>Es wird wieder Zeit...</title>
   <description>&lt;p&gt;Time to blog...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Freiraum für Gedanken... as thestandard says...&lt;/p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br /&gt;</description>
   <link>http://www.silentalarm.at/blog/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=147&amp;blogId=1</link>
      <pubDate>Wed, 08 Oct 2008 23:12:10 +0200</pubDate>   
  </item>
    <item>
   <title>life is a play; game the play</title>
   <description>&lt;p&gt;Bereits zwei volle Monate in der Arbeitswelt und der erste Lack bröckelt ab. Nicht bei mir, nein bei der Fassade die Vorstellung vom Job nannte. Nicht die Tätigkeit und die Arbeit an sich. Die sind größenteils in Ordnung (natürlich gäbe es immer etwas zu beanstanden), aber das Arbeiten per se &amp;quot;nimmt&amp;quot; mich etwas her. Nicht dass es überanstrengend wäre, keineswegs, aber es schränkt die Freizeit und die freie Zeit für mich selbst immens ein. Momentan ist das noch alles schwer zu schreiben. Ich sollte dies tun, wenn ich wieder die richtigen Worte finde.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Deswegen nur ein kurzer Überblick:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;erster Autoerwerb gescheitert (ein sechsmonatiges Versprechen wurde mir gegenüber gebrochen)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;zweiter Autoerwerb erfolgreich. Das Ford-Focus-lein ist mein&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Umsiedelung in der Firma. Bin jetzt einen Stock weiter rauf gekommen und das Büro hat sich vergrößert.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Auf die Big Days (Microsoft) sollte ich nicht vergessen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;FM4 Literaturwettbewerb mitmachen - Thema &amp;quot;verspielt&amp;quot;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Das &amp;quot;Experiment&amp;quot; läuft ebenfalls seit 14. Jänner =&amp;gt; Kein Alkohol (bis auf ein Pufferbier) pro Fortgehen zu trinken. Kürzlich J. und B.s Geburtstagsfeier stand meinem Durchhaltevermögen die härteste Probe bevor. Grundsätzlich ist aber interessant unser soziales Verhalten zu beobachten und zu merken wie alkoholdominiert &amp;quot;Fortgehen&amp;quot; eigentlich ist.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;... tbc&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br/&gt;</description>
   <link>http://www.silentalarm.at/blog/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=145&amp;blogId=1</link>
      <pubDate>Mon, 17 Mar 2008 01:53:03 +0100</pubDate>   
  </item>
    <item>
   <title>I hob in Kalender gschaut...</title>
   <description>&lt;p&gt;...heit geht da Wind&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;


	
	
	
	

&lt;/p&gt;
&lt;strong&gt;Gestern, Heute, Morgen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;


&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Der heutige Tag hatte etwas Bizarres, etwas
das schon fast an Surrealität grenzte. Nach dem gestrigen - eher
müden - Maturaball öffneten sich meine schlafgetrübten
Augen gegen 12:00 Uhr mittags. Die in meinem Hirn abgespeicherte
Tätigkeit konnte auch nicht durch den konsumierten Wein (der mir
übrigens nach je zwei Achterl rot bzw. weiß nicht mehr
schmeckte) verdrängt werden wodurch ich mich noch im Stande sah,
das Mittagessen zu kochen... Mehr oder weniger, denn der Mix aus Wein
und Bier hatte vom Vortag trotzdem bzw. die eigentlich erwarteten
Nachwirkungen ausgelöst... Leichte aber deswegen nicht minder
unangenehme Kopfschmerzen. Zudem schien es so als würde mein
Hirn beim Aufstehen um ein paar km/h zu langsam beschleunigt werden,
was wiederum leichte Schwierigkeiten bei der Interaktion in meiner
vertikalen Lage mit dem horizontalen Fußboden verursachte. Da
sich innerhalb dieser Sekunden wohl kaum das Erdmagnetfeld umgepolt
und zurückgepolt hatte, ist die Ursache der aufgetretenen
Gleichgewichtsprobleme ebenfalls dem Wein zuzuschreiben. Und da jede
Ursache gemäß einem der grundlegendsten Gesetze der Physik
immer eine Wirkung nach sich zieht, musste ich mich erst sammeln.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Irgendwann und irgendwo hatte ich den
Entschluss gefasst in gewissen Dingen um einiges kürzer zu
treten. Vor allem in Sachen unnötige und schädliche
Genußmittel. Da macht mir meine momentane Lebensfreude leider
gewaltig einen Strich durch die Rechnung. Natürlich gibt es auch
Möglichkeiten beides nahtlos zu vereinen, nur scheint der
Entschluss zwar meinerseits verbal formuliert zu sein, hat sich aber
dennoch nicht im Bewusstsein, geschweige denn im Unterbewusstsein
verankert.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Grundsätzlich war der Ball in
Ordnung, nur haben mir die Gespräche und auch die Gesichter
meiner Generation gefehlt. Gut, mein Ball liegt bereits sechs Jahre
in der Vergangenheit, aber immer noch im Bereich &#039;da kann man noch
hingehen ohne als Elternteil von jemanden bezeichnet zu werden&#039;...&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Zurück aber zum heutigen Tag.
Nachdem ich feststellen musste, dass mein verfrühtes (fünf
Stunden Schlaf sind eindeutig zu wenig) Aufstehen zwar lobenswert,
aber fast schon unnötig war, sank ich demotiviert auf der
Küchenbank nieder... Kein Strom, keine Möglichkeit zum
Kochen, kein Kaffee *grml*. Dabei hatte ich mir schon ein neues,
eigenes Rezept zurechtgelegt. Deftig aber sicherlich ein
Gaumenschmaus. Curryputenbrust mit Ei (alá French Toast),
gebraten und garniert mit Chilli con carne. Durch die unerwartete
Stromlosigkeit konnte ich nur resignierend denken: &#039;Phantastisch,
heute wird uns wieder mal unsere Abhängigkeit und Ohnmächtigkeit
unter die Nase gerieben, aber so richtig&#039;.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Der Blick nach draußen zeigte nur
wie die gewaltigen Sturmböen auch die mächtigsten Bäume
in der Umgebung wie Gräser im leichten Frühlingswind
aussehen ließen. Der Blick nach draußen war allerdings
nur halb so beeindruckend wie die Kombination mit dem akustischen
Erlebnis. Man musste sich rausstellen, hören, fühlen, sehen
und riechen. Diese - ich formuliere jetzt absichtlich überspitzt
- Endzeitstimmung brachte Urinstinkte der menschlichen Natur zum
Vorschein, die schon längst verkümmert und in Vergessenheit
geraten waren. Es ist keine Angst, kein Respekt vor dem
Naturschauspiel, eher etwas schwer zu erklärendes... Innerlich
wird man gewarnt und ist trotzdem leicht paralysiert, dahingehend,
dass es eine Faszination ausübt der man sich nur schwer
entziehen kann. Vielleicht ist es bei mir soetwas wie Bewunderung der
Kräfte von Pacha Mama. Da wir uns ja gern als Krönung der
Schöpfung betrachten und manch einer unserer Gattung ein Ego
hat, welches ihn vor sich selbst gottesgleich erscheinen lässt,
zaubert mir ein Tag wie heute immer ein gewisses Schmunzeln auf die
Lippen. Die Machtlosigkeit trotz all unseres Wissens gegenüber
der Erde und ihren Gewalten ist denkwürdig. Ändert sich nur
eine der fixen Lebens- und Umweltskonstanten in der Gleichung in der
wir als Variable auf dieser Erde eingefügt sind, sind wir quasi
plötzlich nicht mehr mehr als Gatsch bzw. Kohlenstoffgatsch.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;strong&gt;Schönheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Trotz der widrigen Umstände
beinhaltete die äußere Umgebung eine schwer zu erkennende
Schönheit. Der Lärm der im Hintergrund durch entfernten
Druckausgleich (mehr ist ja &#039;Wind&#039; nicht) enstanden ist und sich
durch ein permamentes deutlich hörbares Brummen manifestiert
hat. Die Sonne die ihre Strahlen nur ganz verstohlen durch die
schwelende Wolkendecke zauberte und die Landschaft in Schattennuancen
legte wie sie sonst das gesamte Jahr nicht zu sehen sind. Ähnliche
(Sinnes)eindrücke wurden nur bei der damaligen Sonnenfinsternis
1999 geweckt. Dort gab es zwar keinen Wind und keine Böen, dafür
in kürzester Zeit einen Temperaturabfall und eine verstörende
Dunkelheit, die einen so schnell nicht mehr los lässt. Ich werde
niemals die Stimmung der mehreren hundert Menschen vergessen, die
mehrheitlich den schwarzen Kreis mit der goldenen Korona betrachtet
haben. Das tat ich zwar auch, aber ich war schon damals mehr an den
Reaktionen der Menschen auf das Ereignis interessiert, als am
Ereignis selbst.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;strong&gt;Vergänglichkeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;


&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Vielleicht ist dies einer der wenigen
Momente wo sich zeitgleich viele Menschen ihrer eigentlichen
Sterblichkeit bewusst werden und so etwas wie eine kollektive
Ernüchterung eintritt.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Ich habe 2007 so viel wie noch in
keinem Jahr davor über das Leben nachgedacht, philosophiert,
diskutiert und reflektiert. Aber ich habe das Leben auch gelebt und
kann mich nur dem Dialog aus der Serie &#039;Six Feet Under&#039; von Nate
Fischer und einer Bikerin anschließen:&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;b&gt;Bikerin:&lt;/b&gt; &#039;Mein Mann sagte immer, lebe
jeden Tag so als wäre es dein letzter. Wissen Sie auch warum er
damit recht hatte?&#039;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;b&gt;N. Fischer&lt;/b&gt;: &#039;Weil es wirklich dein
letzter sein kann.&#039;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Wirkt, wenn man es nur runterließt,
wie die Binsenweisheit die jeder schon gehört hat aber niemals
verinnerlicht hat. Die Szene aus der Folge (S2/E8 oder E9),
insbesondere dieser Dialog haben so etwas unheimlich Echtes und
Ehrliches. Zum ersten Mal dringt diese Phrase tiefer in die Ratio
ein. Man verarbeitet sie und wird sich dessen wirklicher Bedeutung
bewusst. Vor allem an so einem Tag wie heute, wo die nicht vorhandene
Verfügungsgewalt über unser eigenes Leben bzw. Ableben
uns deutlicher als unser Spiegelbild vor die Nase gehalten wird.&lt;/p&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;p&gt;        &lt;/p&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;p /&gt;&lt;br/&gt;</description>
   <link>http://www.silentalarm.at/blog/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=139&amp;blogId=1</link>
      <pubDate>Mon, 28 Jan 2008 01:50:14 +0100</pubDate>   
  </item>
    <item>
   <title>Noch 36 Stunden</title>
   <description>Dear readers,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nur noch wenige Stunden, bis wir nach Wien aufbrechen. Leider hat den Jürgen die Grippe erwischt. Auf diesem Wege alles Gute.&lt;br /&gt;Hab jetzt mal meine Kasten durchforstet nach brauchbarer Bekleidung. Draußen hats derzeit Minusgrade und ich hab meine kurzen Hosen mal rausgefischt. Eigentlich voll irre, man kann es sich ja gar nicht vorstellen, dass es jetzt irgendwo Hochsommer ist. Wie dem auch sei, das letzte Mal für zwei Wochen hab ich fürs Internat gepackt. Da war die Sache noch relaxter, weil ich ja wusste, was mich erwartet. Haber jetzt. Irgendwie ist ein wenig die Angst vorm Ungewissen da, trotzdem kann die (Vor)freude dies nicht mehr trüben. Mal abgesehn von meiner... naja Flugangst würd ich jetzt nicht sagen, sondern eher &amp;quot;Flugrespekt&amp;quot;. Alles in allem sind wir ja rund 26,5 Stunden unterwegs. Daher werde ich wohl noch ein paar Gadgets einpacken, wie den Laptop. Weiters haben ich und Sonja uns mal ne zweite Compact Flashkarte besorgt. Was fehlt da noch? Keine Ahnung, die letzte Chance, was einzupacken hab ich ja morgen Abend nach dem Arbeiten, und dann gehts los. Werde versuchen, vorher noch was zu schreiben, ansonsten meld ich mich selbstverständlich aus Down Under. bye.&lt;br/&gt;</description>
   <link>http://www.silentalarm.at/blog/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=137&amp;blogId=1</link>
      <pubDate>Wed, 09 Jan 2008 18:34:52 +0100</pubDate>   
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