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Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft
Wie lange ist es her? Wenn ich zurückrechne sind es mittlerweile unglaubliche 11 Jahre, die ich den Jürgen schon kenne.
Angefangen hat es bei unserer gemeinsamen Leidenschaft, dem Fussball, damals noch im Werkssportverein Piberstein, in der U12.
Ich war sozusagen Quereinsteiger, und er schon mehr oder weniger ein "Routinier" mit seinen elf Jahren ;)
Drei Jahre später musste ich das Fussballspielen aufgeben. Grund dafür war, dass ich in ein Internat musste. Somit war unser gemeinsamer Weg
wieder vorläufig getrennt. Leider hatten wir zu dieser Zeit auch wenig Kontakt. Doch dass alles änderte sich ein Jahr später schlagartig
denn dann brach unsere Zeit an: Wir hatten das Wochenende und die dazugehörigen Lokale entdeckt, die wir auch heute nach wie vor
regelmäßig besuchen. Ob man's glaubt oder nicht, es gab Zeiten, da hatte ich längere Haare als Itchy. In dieser Zeit bis zum Bundesheer
erlebten wir die wildesten Geschichten. Geschichten, wo man auf Schlagworte hin stundenlang lachen kann, für Außenstehende aber eher nicht ganz
verständlich. "Die auntaler", "Weihnachtsgeschenke", "Jürgen du bist soooo agressiv", "Havi schau hin, is eh olles do" um nur einige
zu nennen. Stolz kann ich sagen, dass wir in dieser Zeit zwar älter geworden sind (wie soll es auch anders sein), aber keineswegs
unsere gemeinsame Wellenlänge verloren haben, und dass, obwohl wir auch in dieser Zeit sehr verschiedene Wege gegangen sind.
Eine Freundschaft fürs Leben eben.
Sonntag, 2. Oktober 1983, ich war da. Oder auch nicht. Geistig zwar noch nicht anwesend, war mein Leben bereits im Alter von vier Jahren von sprichwörtlicher "Action" gekennzeichnet. Diverse Verletzungen sollten sich bis zum heutigen Tag wie ein roter Faden durch mein Leben ziehen. Damals verbrannte ich mir meine linke Hand bis zu den Knochen, weil ich schlauerweise in eine Bügelmaschine griff. Nichts desto trotz ging ich auch zur Schule, obwohl böse Zungen behaupten, dass ich dort nie war. Wie dem auch sei, mit acht rammte ich mir einen Schi in den Kopf, sodass dieser genäht werde musste. Mit neun stürzte ich mitsamt meiner Baumhütte sechs Meter von einem Baum, zwei Wochen Krankenhausaufhalt waren die Folge. Mit elf brach ich mir sprichwörtlich das Gesicht, als mein Kopf in einem Baum einschlug, nachdem ich mit einem Schlitten im Winter in denselbigen gefahren war. Wieder eine Woche Krankenhaus. Ein Jahr darauf brach ich mir die Hand. Trotzdem schaffte ich es in den Fussballverein, halbwegs genesen. Später sollten fünf Jahre HTL folgen, wo ich eine sehr wertvolle und bis dahin bedeutenste Zeit meines Lebens verbrachte. Nach dem Bundesheer in Villach sprang ich ins kalte Wasser der Arbeitswelt und versuche bis heute dort zu überleben. Im Jahr 2004 lernte ich meinen Sonnenschein Sonja kennen, mit der ich bis jetzt zweieinhalb wunderschöne Jahre verbringen durfte.
born in '83
23 Jahre, 191m,81 kg
WOrk: software engineer
freetime: fussball, web, stromgitaar
essen: alles, wos mit nudel is
drinks: sprite, multivit
music: franz ferdinand, queen, arctic monkeys, powderfinger
tv: malcom mittendrin, simpsons, UEFA ChampionsLeague
wants to be: a machine , leadsinger of a worldfamous band, starkicker
what he really is: a virutal machine, leadsinger in the shower, balljunge
those are my heros: freddie mercury, jesus, howard akien with mark I, ruud v. nistelrooy
aggresiv wenn: face to face with Mr. Iknowiteverytimebetter


some interesting stuff
Eine Zeit lang habe ich mir überlegt, was ich über mich selbst
schreiben könnte. Die Idee von smi mit dem
tabellarischen Steckbrief ist sehr nett, allerdings versuche ich meine kurze
Autobiographie eher mehr in Prosa zu verpacken, als Stichworte aneinanderzureihen.
Mit meiner – damaligen – Körpergröße von 50 cm, stieß ich meinen ersten (und erlösenden) Schrei (zumindest glaube ich das, erinnern kann ich mich kaum noch an diese Stunden) im Jahre 84 des 20. Jhdt. aus. Zahlensymbolik hat auf mich schon immer anziehend gewirkt und deswegen glaube ich nicht an den Zufall, dass meine beiden Lieblingsbücher, sich genau um diese 84 bzw. die Hälfte davon drehen (bin gespannt, ob jemand weiß, welche Bücher ich meine).
Zuviel über mich möchte ich gar nicht verraten. Im Zeitalter des "Googleismus", in der Datenschutz und Privatsphäre Relikte einer längst vergangen Zeit unserer Gesellschaft zu sein scheinen, findet man ohnehin mehr über mich heraus, wenn man diverse Suchbehelfe mit meinem Namen bemüht. Mit dem Blog trage ich natürlich nicht unwesentlich zu meiner eigenen Glaswerdung bei, aber das muss ich wohl in Kauf nehmen. Viele andere betreiben dies ja schon förmlich als Sport. Gewinner ist der, von dem die Suchmaschine mehr Treffer gibt. Öffentlicher Voyeurismus ist halt doch irgendwie geil. Whatever. Aber ich schweife ab.
Eine lange Freundschaft
Meine Intention meine Gedanken per Web zu publizieren, habe ich
ja schon im allgemeinen „about“-Teil abgehandelt.
Viel mehr gibt’s da nicht mehr zu sagen. Warum ich mit dem „Gummigsicht“
wie er sich gern nennt, zusammen den Blog betreibe geht
auch hervor. Kennen gelernt haben wir uns „a long
time ago“, beim Kicken, wenn ich mich recht erinnere.
Es dauerte nicht lange, als wir merkten: „Der Hawi is gleich deppert im Schädl wie
I“. Seit dem haben wir unzählige Dinge (gegenseitig zum Kotzen gebracht, Filme
gedreht, Leute verarscht, auf Aufriss gwesen, und und und) erlebt die einfach
zusammenschweißen. Wenn jemand eine Kugel auf ihn feuern würde, würde ich mich
lächelnd davorstellen/davor werfen, weil ich weiß, dass ich einen wertvollen
Menschen rette. Bei so einer langen Freundschaft ist vieles einfach klar, man
braucht sich nicht Sorgen, wenn man auch über ein paar Wochen keinen Kontakt
hat. Man weiß, er würde ohne zu fragen die Hand für dich ins Feuer legen. Jetzt
aber genug davon, bevor ich noch sentimental werde.
Zurück zu mir selbst. Bedauernswerterweise habe ich – wie meine Onkels es nennen – die Größe unter der ein Mann nicht lebensfähig ist, nie überschritten. In meinen 22 Lebensjahren hab ich’s lediglich auf einen Meter achtundsiebzig geschafft. Dafür muss ich mich nicht mit Schuh-/Kleidergrößenproblemen herumschlagen. Ha!
Was kann ich noch über mich sagen, was vielleicht von Interesse sein könnte. Hm… ich entlehne mir da am besten ein Zitat meines Blogkollegen: "Oida domols woa i schiach - i man i bin no immer schiach - owa domols, unglaublich", dazu kann sich ja jeder mittels beigelegten Bildern ein, äh, Bild machen. Die kleineren – mit kurzem Haar – sind neuer. Aber grundsätzlich seh’ ich schon so aus.
„what he wants to be“, eine Kategorie vom smi, bei seiner Beschreibung. Ich werde mir auch diese kurz entlehnen. Hm, am liebsten hätt’ ich den Verstand von Albert Einstein, Frank Zappa, Mahatma Ghandi und Jean-Paul Sartre, in mir vereint, und dazu den Körper von Brad Pitt in "Fight Club". Tja, träumen wird man wohl noch dürfen.
Absolute Perfektion langweilte mich immer schon
Ein Talent, das ich gerne hätte, mir aber absolut nicht in die
Wiege gelegt wurde, ist das Malerische. Immer wieder beäuge ich von Demut
erfüllt verschiedenste Animes, Comics und Zeichnungen
jeglicher Art und Weise und wünschte ich könnte nur einen Bruchteil davon mit
annähernder Genialität zu Papier bringen. Mit Tönen stehe ich ebenfalls auf
Kriegsfuß. Wer mich schon mal singen gehört hat, weiß wovon ich rede. Diverse
Instrumente wanderten schon durch meine Finger, letztendlich erfüllen die
akustische und die elektronische Gitarre nur mehr dekorative Zwecke. Erheblich
leichter tu ich mir da schon mit dem geschriebenen Wort.
Momentan fällt mir nichts Herausragendes mehr ein. Ich schließe – wie schon so oft – mit einem Zitat. Diesmal aus meinem Lieblingsfilm, dass ich schon fast vergessen/verdrängt hatte, welches aber sehr viel Wahrheit und Weisheit beinhaltet. Die Unbeliebtheit beim anderen Geschlecht wird nun wahrscheinlich sprungartig ansteigen, aber dieses Risiko nehme ich Kauf: „Wir sind `ne Generation von Männern, die von Frauen großgezogen wurden. Ich frag mich, ob noch `ne Frau wirklich die Antwort auf unsere Fragen ist.“
