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about silentalarm

Wer hätte das gedacht...

Nach dreimonatigem Blogbetrieb, gibt’s schließlich auch den Blick hinter die sprichwörtlichen Kulissen.

Lang gestellte Fragen der Menschheit werden nun präzise und prägnant beantwortet werden. Ständig waren wir auf der Straße mit Fragen wie „Warum der Domänenname ‚silentalarm.at’?“, oder „Wieso habt ihr euch nun doch entschlossen – nach all dem Widerstreben von Webtrends (blogging, flickr, myspace, younameit) - diesen Blog zu betreiben?“ konfrontiert. Dem wird jetzt abgeholfen, die langersehnten Antworten folgen...

Back to the basics

Okay, okay, fangen wir von vorne an *rewind Taste drück*.
Wie vielleicht schon aufgefallen sein dürfte, betreiben wir dieses Weblog (für den Laien: etwas Ähnliches wie ein Tagebuch kombiniert mit dem Medium Internet und der zu Grunde liegenden Technologie des Hypernets bzw. dessen konkreter Fall, der Hyperlink, gemein hin bekannt als ‚Link’. Diese ‚Links’ versetzen uns unter anderem in die Lage auf inhaltlich interessante Darbietungen – die unseres Ursprungs sind bzw. auch _nicht_ unserem Kopf entstammen - zu verweisen.) zu zweit (das nenn ich mal eine verwirrende Klammer ;)) und unterscheiden uns inhaltlich. Sichtbar werden die untschiedlichen Einträge durch die beiden Avatars (einmal gelb und einmal rot).

Das Warten auf den richtigen Moment

*noch weiter zurückspul* --> Jetzt aber zu den Antworten:
Die ursprüngliche Idee - das so im Trend liegende „Bloggen“ zu betreiben bzw. eine gemeinsame Präsenz zu erstellen - existiert schon seit einigen Jahren.
Eloquent wie wir nun mal sind, unterhielten smi und ich uns über die anstehende Problematik (Zitat sinngemäß):
s: „Oida woan moch ma jetzt unsan Blog oda unsare Webseitn?“
i: „Jojo mias ma mol mochn…“
Trotz solcher intellektuell anspruchsvollen Konversationen gerat die Idee immer wieder in Vergessenheit.
Treibende Kraft letztendlich dürfte aber meine Domain – die über 10 Monate inhaltlich leer stand – gewesen sein. Somit waren wir ja förmlich gezwungen etwas zu tun… :)

Die Namensproblematik

„silentalarm.at“… tja… wie kam ich bloß drauf... nein, falsch, nicht was einige jetzt denken mögen. Ich mag zwar die Band und das Album, aber nein das war allerhöchstens ein „heavenly coincidence“. Einige Zeit grübelte ich über einen passenden Domainnamen nach, ohne zu wissen, welche Inhalte diese Seite mal befüllen sollten. Mir ging das Bild aus dem Film „Terminator 2“ einfach nicht mehr aus dem Kopf als beim Eindringen in das Skynet Hauptfirmengebäude der stille Alarm ausgelöst wird (fragt mich nicht warum mir gerade diese Szene hängen geblieben ist, ich glaube es waren aber diese formschönen, pulsierenden konzentrischen Kreise auf dem Display... ach blödsinn! keine Ahnung...).

Orientierung

Jedenfalls empfand ich es damals als schöne Metapher (und auch nicht unpassend für einen zukünftigen Blog) etwas kritisieren zu können, ohne es gleich rauszuposaunen. Im Grunde geht es um eben 'alarmieren', wachrütteln, kritisieren, aufzeigen, fragen, wundern, und und und...
Einfach im narrativen Stil, Beobachtungen aus dem Leben zu kommentieren und vielleicht die ein oder andere unangenehme Frage zu stellen, vor allem mir selbst. Durch diese Fragen in späterer Folge Lösungen zu finden, Zusammenhänge zu erkennen und zu lernen bzw. verstehen. Zumindest ist dies die Idee davon, wie meine Beiträge des Blogs gemeint sind und aufgefasst werden sollten.
Die thematische Bandbreite ist uneingeschränkt. Es kann von historisch-politischem über aktuelle, lokale Ereignisse bis hin zu soziologischen/zwischenmenschlichen Beobachtungen gehen.
Irgendwie hege ich Hoffnung – es mag jetzt bizarr klingen – die Welt, die Vorgänge darauf und die beteiligten Menschen, besser zu verstehen. Manchmal wird es nur ein kurzer Bericht über ein kürzlich vergangenes Erlebnis sein, ein anderes Mal vielleicht Informationen zum Studium / zur Arbeit, oder ein Einblick in aktuelle Hobbies. Sozusagen, ein Auszug aus unserem Leben und darüber hinaus.

Ich weiß, ich weiß, viele denken jetzt richtigerweise: „Wenn man sich nicht genau deklariert, nicht ausrichtet, wird alles schwammig, man verliert sich in zu vielen unterschiedlichen Gedanken. Das ist kein guter schriftstellerischer / berichtenden Stil, etc.“.

Da muss ich ohne Widerworte zustimmen. Das mag stimmen. Trotzdem sag ich: "Pfeif' auf Fokussierung", das Leben hat soviele Aspekte und Seiten die ineinandergreifen, da ist es unmöglich eine Sache isoliert von einer anderen zu betrachten. Ich werde auch keinesfalls den Anspruch erheben einen schematischen, objektiven Stil zu verfolgen. Schreiben werde ich, was mir gerade einfällt / was mich bedrückt / was gesagt werden muss…. aber ich schweife schon gewaltig ab... Genaueres über mich und meine Einträge werde ich im Abschnitt „about_itchy“ erzählen…

Ein paar Worte noch...

...zum Blog im technischen Sinne. Wir verwenden die Open Source Blogging Engine „LifeType“ (Link). Inspiriert zu dieser Blogsoftware hat uns ein langjähriger Freund der auch seinen Blog damit betreibt (stefan auf worldwidewicked.net). Stefan hat - zumindest für meinen Teil - mit seinen interessanten und nachdenklich-machenden Einträgen dazu beigetragen silentalarm.at in dieser Form zu realisieren.
Design und Layout wurden von uns gänzlich neu gestaltet. Grundlegend haben wir uns für ein Konzept aus realitiv wenigen, dunklen, aber harmonierenden Farben (dunkelrot, schwarz, grau/hellgrau, gelb, weiß) entschieden. Die Interpretation aller anderen Dinge, wie zum Beispiel Grafiken, o.ä. überlasse ich euch. Künstler erklären sich schließlich auch nicht selbst.

Vielleicht wird smi das „about_silentalarm“ noch ergänzen, zum Abschluss möchte ich noch einen zentralen Satz meiner derzeitigen Lebensphilosophie einbringen:
„Es sind nicht die Jahre des Lebens die zählen, sondern das Leben in den Jahren“ (zitiert)

[ itchy, am 17.11.2006 ]

about smi





a.k.a. :

ES EM EI, KlausnHausn, Smithers, Klausn, Gummigsicht

Ich blogge, weil jeder a recht auf meine Meinung hat

Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft

Wie lange ist es her? Wenn ich zurückrechne sind es mittlerweile unglaubliche 11 Jahre, die ich den Jürgen schon kenne. Angefangen hat es bei unserer gemeinsamen Leidenschaft, dem Fussball, damals noch im Werkssportverein Piberstein, in der U12. Ich war sozusagen Quereinsteiger, und er schon mehr oder weniger ein "Routinier" mit seinen elf Jahren ;) Drei Jahre später musste ich das Fussballspielen aufgeben. Grund dafür war, dass ich in ein Internat musste. Somit war unser gemeinsamer Weg wieder vorläufig getrennt. Leider hatten wir zu dieser Zeit auch wenig Kontakt. Doch dass alles änderte sich ein Jahr später schlagartig denn dann brach unsere Zeit an: Wir hatten das Wochenende und die dazugehörigen Lokale entdeckt, die wir auch heute nach wie vor regelmäßig besuchen. Ob man's glaubt oder nicht, es gab Zeiten, da hatte ich längere Haare als Itchy. In dieser Zeit bis zum Bundesheer erlebten wir die wildesten Geschichten. Geschichten, wo man auf Schlagworte hin stundenlang lachen kann, für Außenstehende aber eher nicht ganz verständlich. "Die auntaler", "Weihnachtsgeschenke", "Jürgen du bist soooo agressiv", "Havi schau hin, is eh olles do" um nur einige zu nennen. Stolz kann ich sagen, dass wir in dieser Zeit zwar älter geworden sind (wie soll es auch anders sein), aber keineswegs unsere gemeinsame Wellenlänge verloren haben, und dass, obwohl wir auch in dieser Zeit sehr verschiedene Wege gegangen sind. Eine Freundschaft fürs Leben eben.



Etwas über mich

Sonntag, 2. Oktober 1983, ich war da. Oder auch nicht. Geistig zwar noch nicht anwesend, war mein Leben bereits im Alter von vier Jahren von sprichwörtlicher "Action" gekennzeichnet. Diverse Verletzungen sollten sich bis zum heutigen Tag wie ein roter Faden durch mein Leben ziehen. Damals verbrannte ich mir meine linke Hand bis zu den Knochen, weil ich schlauerweise in eine Bügelmaschine griff. Nichts desto trotz ging ich auch zur Schule, obwohl böse Zungen behaupten, dass ich dort nie war. Wie dem auch sei, mit acht rammte ich mir einen Schi in den Kopf, sodass dieser genäht werde musste. Mit neun stürzte ich mitsamt meiner Baumhütte sechs Meter von einem Baum, zwei Wochen Krankenhausaufhalt waren die Folge. Mit elf brach ich mir sprichwörtlich das Gesicht, als mein Kopf in einem Baum einschlug, nachdem ich mit einem Schlitten im Winter in denselbigen gefahren war. Wieder eine Woche Krankenhaus. Ein Jahr darauf brach ich mir die Hand. Trotzdem schaffte ich es in den Fussballverein, halbwegs genesen. Später sollten fünf Jahre HTL folgen, wo ich eine sehr wertvolle und bis dahin bedeutenste Zeit meines Lebens verbrachte. Nach dem Bundesheer in Villach sprang ich ins kalte Wasser der Arbeitswelt und versuche bis heute dort zu überleben. Im Jahr 2004 lernte ich meinen Sonnenschein Sonja kennen, mit der ich bis jetzt zweieinhalb wunderschöne Jahre verbringen durfte.



Some Additional Info

born in '83

23 Jahre, 191m,81 kg

WOrk: software engineer
freetime: fussball, web, stromgitaar
essen: alles, wos mit nudel is
drinks: sprite, multivit
music: franz ferdinand, queen, arctic monkeys, powderfinger
tv: malcom mittendrin, simpsons, UEFA ChampionsLeague
wants to be: a machine , leadsinger of a worldfamous band, starkicker
what he really is: a virutal machine, leadsinger in the shower, balljunge
those are my heros: freddie mercury, jesus, howard akien with mark I, ruud v. nistelrooy
aggresiv wenn: face to face with Mr. Iknowiteverytimebetter



about itchy



some interesting stuff

Eine Zeit lang habe ich mir überlegt, was ich über mich selbst schreiben könnte. Die Idee von smi mit dem tabellarischen Steckbrief ist sehr nett, allerdings versuche ich meine kurze Autobiographie eher mehr in Prosa zu verpacken, als Stichworte aneinanderzureihen.


Mit meiner – damaligen – Körpergröße von 50 cm, stieß ich meinen ersten (und erlösenden) Schrei (zumindest glaube ich das, erinnern kann ich mich kaum noch an diese Stunden) im Jahre 84 des 20. Jhdt. aus. Zahlensymbolik hat auf mich schon immer anziehend gewirkt und deswegen glaube ich nicht an den Zufall, dass meine beiden Lieblingsbücher, sich genau um diese 84 bzw. die Hälfte davon drehen (bin gespannt, ob jemand weiß, welche Bücher ich meine).


Zuviel über mich möchte ich gar nicht verraten. Im Zeitalter des "Googleismus", in der Datenschutz und Privatsphäre Relikte einer längst vergangen Zeit unserer Gesellschaft zu sein scheinen, findet man ohnehin mehr über mich heraus, wenn man diverse Suchbehelfe mit meinem Namen bemüht. Mit dem Blog trage ich natürlich nicht unwesentlich zu meiner eigenen Glaswerdung bei, aber das muss ich wohl in Kauf nehmen. Viele andere betreiben dies ja schon förmlich als Sport. Gewinner ist der, von dem die Suchmaschine mehr Treffer gibt. Öffentlicher Voyeurismus ist halt doch irgendwie geil. Whatever. Aber ich schweife ab.


Eine lange Freundschaft

Meine Intention meine Gedanken per Web zu publizieren, habe ich ja schon im allgemeinen „about“-Teil abgehandelt. Viel mehr gibt’s da nicht mehr zu sagen. Warum ich mit dem „Gummigsicht“ wie er sich gern nennt, zusammen den Blog betreibe geht auch hervor. Kennen gelernt haben wir uns „a long time ago“, beim Kicken, wenn ich mich recht erinnere. Es dauerte nicht lange, als wir merkten: „Der Hawi is gleich deppert im Schädl wie I“. Seit dem haben wir unzählige Dinge (gegenseitig zum Kotzen gebracht, Filme gedreht, Leute verarscht, auf Aufriss gwesen, und und und) erlebt die einfach zusammenschweißen. Wenn jemand eine Kugel auf ihn feuern würde, würde ich mich lächelnd davorstellen/davor werfen, weil ich weiß, dass ich einen wertvollen Menschen rette. Bei so einer langen Freundschaft ist vieles einfach klar, man braucht sich nicht Sorgen, wenn man auch über ein paar Wochen keinen Kontakt hat. Man weiß, er würde ohne zu fragen die Hand für dich ins Feuer legen. Jetzt aber genug davon, bevor ich noch sentimental werde.


Zurück zu mir selbst. Bedauernswerterweise habe ich – wie meine Onkels es nennen – die Größe unter der ein Mann nicht lebensfähig ist, nie überschritten. In meinen 22 Lebensjahren hab ich’s lediglich auf einen Meter achtundsiebzig geschafft. Dafür muss ich mich nicht mit Schuh-/Kleidergrößenproblemen herumschlagen. Ha!


Was kann ich noch über mich sagen, was vielleicht von Interesse sein könnte. Hm… ich entlehne mir da am besten ein Zitat meines Blogkollegen: "Oida domols woa i schiach - i man i bin no immer schiach - owa domols, unglaublich", dazu kann sich ja jeder mittels beigelegten Bildern ein, äh, Bild machen. Die kleineren – mit kurzem Haar – sind neuer. Aber grundsätzlich seh’ ich schon so aus.


„what he wants to be“, eine Kategorie vom smi, bei seiner Beschreibung. Ich werde mir auch diese kurz entlehnen. Hm, am liebsten hätt’ ich den Verstand von Albert Einstein, Frank Zappa, Mahatma Ghandi und Jean-Paul Sartre, in mir vereint, und dazu den Körper von Brad Pitt in "Fight Club". Tja, träumen wird man wohl noch dürfen.


Absolute Perfektion langweilte mich immer schon

Ein Talent, das ich gerne hätte, mir aber absolut nicht in die Wiege gelegt wurde, ist das Malerische. Immer wieder beäuge ich von Demut erfüllt verschiedenste Animes, Comics und Zeichnungen jeglicher Art und Weise und wünschte ich könnte nur einen Bruchteil davon mit annähernder Genialität zu Papier bringen. Mit Tönen stehe ich ebenfalls auf Kriegsfuß. Wer mich schon mal singen gehört hat, weiß wovon ich rede. Diverse Instrumente wanderten schon durch meine Finger, letztendlich erfüllen die akustische und die elektronische Gitarre nur mehr dekorative Zwecke. Erheblich leichter tu ich mir da schon mit dem geschriebenen Wort.


Momentan fällt mir nichts Herausragendes mehr ein. Ich schließe – wie schon so oft – mit einem Zitat. Diesmal aus meinem Lieblingsfilm, dass ich schon fast vergessen/verdrängt hatte, welches aber sehr viel Wahrheit und Weisheit beinhaltet. Die Unbeliebtheit beim anderen Geschlecht wird nun wahrscheinlich sprungartig ansteigen, aber dieses Risiko nehme ich Kauf: „Wir sind `ne Generation von Männern, die von Frauen großgezogen wurden. Ich frag mich, ob noch `ne Frau wirklich die Antwort auf unsere Fragen ist.“