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AUSTRALIEN - Part II - Confusion

| autor: smi | datum: 09. März 2008 - 23:07 Uhr |

Partyalarm

... und das erste Event war eine Hochzeit! 33 Stunden war es mittlerweile her, dass wir unsere Heimat verlassen hatten, und zugegebener Maßen sahen wir auch furchtbar aus. Doch das alles spielte keine Rolle, und so kam es, dass wir plötzlich auf einer Hochzeit mitten in Melbourne waren, und das noch mitten in der Nacht. Es war von unserer Tante Sarah eine liebe Bekannte, die heiratete und wo sie und ihre Familie eingeladen waren. So kam es, dass wir noch am selben Abend (jetzt wirds kompliziert) alle kennenlernten, die zu Dragans Familie gehörten: Seine Frau Theresa, die beiden Kinder Sarah und Alex sowie den Mann von Gorans Tante, Momo.
Gegen halb 2 morgens war die Hochzeit zu Ende und wir fuhren zu Sarahs Haus, um dort zunächst mal unser Quatier zu beziehen. Völlig durcheinander und hundsmüde schliefen wir bis 11 Uhr am nächsten Morgen.

Der Grrrilll

Der folgende Tag war zunächst gekennzeichnet von Müdigkeit. Nichts desto trotz unternahmen Momo, Goran und ich eine kleine "Bezirksrundfahrt" im Noble Park (so der Name der Ortsteils), um einen ersten Eindruck über die Gegend zu gewinnen. Dabei zeigte uns Momo eine orthodoxe Kirche, welche er selbst mit Backsteinen selbst gebaut hatte. Ziemlich beeindruckend. Fotos hiezu folgen noch. Wieder zuhause angekommen, stand am heutigen Tage eine kleine Grillfeier auf dem Programm, bei denen uns (erstmals bei Tageslicht) Dragan mit Familie beiwohnte. Dabei hab ich mir ne nette Angewohnheit zugelegt, nämlich die, dass ich jeden Tag zumindest ein neues Bier probierte. Neben Chicken gabs Steaks und Kartoffeln vom Backofen, sowie gegrillte Koalas. War nurn Scherz.... Die Kartoffeln waren gebraten ;-)

Relaxen


Nach stundenlangen Gesprächen mit unserern Verwandten in Melbourne brach die Nacht herein. Somit wurde es Zeit, ein wenig zu relaxen, und im Haus noch das eine oder andere Bier zu genehmigen. Währenddessen lief im TV Tennis. Und natürlichen waren es die Australien Open, die da zu sehen waren. Live. Aus Melbourne. Somit war auch schon beschlossen, dass wir dort ungebingt hin mussten. Doch noch war es nicht soweit, es war erst der erste Tag, und wir hatten noch viel vor. Seltsamerweise verspürte ich keinen Jet-Lag ... noch nicht....

With a little help from my friends...

| autor: Itchy | datum: 19. Februar 2008 - 11:51 Uhr |

  • Skiausflug Nassfeld [15. bist 17.02.2008]: (--) Schulter gebrochen; (++) sensationelle Pisten; (++) sensationelles Wetter; (--) Das Cube-Gebäude

  • FM4 Lesereise [18.02.2008]: (++) Schreiber, Blumenau, Edlinger und Hermes im Non-Stop-Kino Graz. K. hatte genialerweise Karten für diese Veranstaltung gewonnen, was meine Freude darauf noch erhöhte. Die sehr gemütliche Atmosphäre, die amüsanten und enthusiastisch vorgetragenen Texte, sowie meine nette Begleitungen machten den Abend trotz gebrochener Schulter sehr anregend.
    Bitte wieder. Mehr von dieser Art an "Lesereisen"... genau passend für diese Location...

  • Arbeiten [seit 14.01.2008]: Schon sehr O.K., nur etwas viel zu tun, trotzdem momentan noch sehr gemütlich ob der nahen Lage zu meinem Wohnort. Details folgen noch...


AUSTRALIEN - Part I - Die Anreise

| autor: smi | datum: 04. Februar 2008 - 22:47 Uhr |

Am Abend des 10. Jänners packte ich noch meine letzten Sachen: ein paar T-Shirts und vor allem kurze Hosen. Irgendwie seltsam mitten im Winter die Shorts aus dem Kasten auszugraben. Schwer vorstellbar, dass es um diese Zeit irgendwo so warm sein kann, dass man diese Sachen tragen könnte. Wie dem auch sein, nachdem der Koffer geschlossen und dreizehn Kilo schwer war, verabschiedete ich mich noch von meinem Dad und den übrigen Verwandten, bevor ich zu Sonja fuhr, um dort die letzten Stunden vor der Abreise zu verbringen. Neben Sonja war ja noch ihr Dad mit von der Partie, nicht zuletzt deswegen, weil es seine Tante war, die uns Unterschlupf bei unsererm Ziel in Melbourne gewähren sollte. Gegen 22 Uhr Abends konnte ich dann doch noch einschlafen, da wir bereits um 1 Uhr morgens wieder raus mussten. Diese vier Stunden waren schnell um, und so war es auch, dass ich zu dieser Zeit meine Mutter abholen musste, da sie und meine ältere Schwester Doris, die in Voitsberg wartete, uns nach Wien zum Flughafen brachte.
Gegen zwei Uhr waren wir dann auch schon auf der Autobahn unterwegs, um schließlich, Viertel nach vier, in Schwecht anzukommen. Nach dem Abschied von Doris und Mom hieß es zunächst einmal warrten. Erst fünfzig Minuten nach Ankunft war der Check-In, und weitere 2 Stunden später das Boarding. So saßen wir um halb acht in unserem 320er Airbus der British Airways um in Richtung London zu starten. Für Sonja und ihren Dad war es das erste Mal im Flugzeug, doch die größere Nervosität machte sich bei mir breit. Keine Ahnung warum, aber ich schätze Mal, dass da ein wenig Flugangst, oder zumindest ein gewisser Respekt. Was
auch immer.

Jedenfalls rund eindreiviertel Stunden später war das "Aufwärmen" beendet und wir landeten in London-Heathrow. Nachdem wir unser Gate für den Weiterflug ermittelt hatten, konnten wir erstmals unsere Gedanken sammeln, da es ja eigentlich noch relativ früh war. vor uns lagen ja immerhin noch mehr als 23 Stunden Flug. Es war an der Zeit, sich der "englischen" Umgebung anzupassen. Alles, was das Auge zu lesen bekam, war in Englisch verfasst. Ich bekam meine ersten Zqeifel, ob ich mich überhaupt noch in dieser Sprache ausdrücken konnte. Jedenfalls bestiegen wir um halb 1 (oder war es doch 11:30) unseren großen "Vogel", die 747- Boeing der Quantas Fluglinie. Meine Hoffnungen auf einen Platz am Notausgang zerschlugen sich, dennoch war ich froh darüber, dass wir zumindest eine eigene dreier-Reihe hatten und das Flugzeug mit einem gar nicht mal so schlechten Entertainment-System ausgestattet war. Nachdem wir abgehoben hatten gab es zunächst einmal Essen. Eine gute Gelegenheit, meinen angeschlagenen Magen zu beruhigen. Anschließend widmete ich mich meinem Bildschirm. Mit einer Integrierten Fernbedienung war es möglich, sie die aktuelle Flugposition auf einer virtuellen Landkarte anzeigen zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir irgendwo zwischen Polen und Moskau. "Prima" dachte ich mir. Das könnte noch länger dauern. Da wir der Dunkelheit quasi entgegenflogen dauerte es auch nicht lange, bis es dunkel wurde. Schlafen konnte ich aber trotzdem nicht so gut. Also sah ich mir "Simpsons - The movie" - natürlich auf englisch. Wie ich später rausfinden sollte konnte man für die meisten Filme die Sprache auch auf Deutsch umstellen. Aber das war ja nicht Sinn der Sache. Langsam würde ich müde, und so schlief ich zumindest für ein, zwei Stunden ein.


Als ich zu mir kam, flogen wir gerade "neben" dem Himalaya vorbei zu unserer Zwischenstation nach Hongkong. etwas verwirrt, musste ich auf der Flugroute festellen, dass es bald wieder hell sein würde (Tag-Nachtzonen waren eingezeichnet). Und tatsächlich dauerte es nicht lange, bis die Sonne wieder aufging. Also landeten wir gegen 9 Uhr morgens Ortszeit in Hongkong. Etwas verwirrt, stiegen wir aus dem Flugzeug aus um uns kurze Zeit später wieder durchchecken zu lassen und das Flugzeug wieder zu betreten. Nach einstündigen ZWischenstopp und einer Flugzeit von 15 Stunden von London nach Hongkong ging es die letzen neun Stunden nach Melbourne. Gott sei Dank vermochte ich
es, vier Stunden davon zu schlafen. Auch Sonja und ihr Dad konnten ein wenig ruhen, ehe wir fünf Stunden vor dem Ende den X-ten Snack serviert bekamen. Nun dauerte es nicht mehr lange, und wir würden über Australien fliegen. Zwei Stunden später flogen wir tatsächlich über australischen Boden und wieder wurde es dunkel. Meine innere Uhr war stehen geblieben bzw. wusste nicht mehr, was z.ur Hölle da los war. Gegen 21.30 Uhr Ortszeit verließen wir das Flugzeug um zunächst
unsere Einreisekarte abzugeben. Nachdem wir unsere Koffer geröngt hatten durften wir endlich raus. Draußen am Ausgang erwarteten uns auch schon Sara, die Tante von Sonjas Dad Goran, und Dragan, der Sohn von Sara, um uns noch am gleichen Abend zum ersten Event in Melbourne zu bringen..

TO BE CONTINUED


Back in Europe

| autor: smi | datum: 30. Januar 2008 - 19:37 Uhr |

Irgendwie schön, wieder Boden unter den Füßen zu haben. Nach insgesamt 50 Stunden Flugzeit und einem Besuch in einem der schönsten Länder bin ich seit Samstag wieder daheim.


Zurück aus Australien.

Muss noch einige Dinge aufarbeiten, bevor der große Bericht kommt. So I'm asking for your patience...


Happy Birthday, Blog!

| autor: smi | datum: 31. August 2007 - 21:27 Uhr |

So schnell geht es, und zwölf Monate sind vorüber. Heute vor einem Jahr ging unser Blog online. Wer den ersten Eintrag liest, was ich meine, wenn ich schon wieder davon rede, dass ich keine Ahnung habe, was ich schreiben soll. Aber heute sind die Vorzeichen etwas anders. Ich weiß eigentlich gar nicht, wo ich anfangen soll. Naja, so Leid es mir tut, aber den ersten Geburtstag feiere ich heute allein. Itchy, wahrscheinlich durchnässt bis auf die Knochen noch von den letzten zwei Tagen, ist unaufhaltsam unterwegs Richtung Maria Zell. Schöne Grüße von seiner Seite. Nehm ich jetzt einmal an. Gesagt hat er es mir nicht. Also nicht
direkt. Wie dem auch sei, er freut sich, dass wir das erste Jahr überbogen
haben. Das erste Jahr.... geprägt Hauptsächlich von diversen Verletzungen meinerseits und der Diplomarbeit seitens von Jürgen sind aber noch andere teils tiefschneidende "Erlebnisse" eingetreten... Aber lest doch selbst, für was gibts denn das Archiv ;-)

Was wünschen wir uns für die Zukunft? Für unseren Blog natürlich mehr Einträge. Jaja, ich weiß, einige schmunzeln, andere greifen sich auf die Stirn - Inkonsequenz. Wer uns kennt, weiß was ich meine. Aber wir sind bemüht. Ehrlich. Irgendwann lässt auch das meinerseits so gehasste Wort "Stress" auch nach. Hoffentlich. In diesem Sinne:

Lieber Blog! Mögest du mit uns alt werden! Alles Gute


Never ending story, die 357te

| autor: smi | datum: 25. Juli 2007 - 23:01 Uhr |

Kaum hauts mitn den Füßen wieder hin, der nächste Vorfall: Letzten Samstag bei einem Aufbaumatch: Bleib beim Gegner mit dem Daumen kurz hängen, dieser dreht sich um während ich von der anderen Seite gerempelt werde. Das Ergebnis kann sich wieder mal sehen lassen:

Das Bild stammt von Montag Abend, jetzt schön langsam ändert sich die Farbe wieder ins normale, nachdem ich die Gelbgrünphase anscheinend überstanden habe. Bleibt zu hoffen, dass es in der Meisterschaft nicht ganz so arg zugeht. Ich drück auf alle Fälle alle.....äh einen Daumen.









Wochenende, Alkohol und Verblödung

| autor: Itchy | datum: 13. Juli 2007 - 16:02 Uhr |

Die Blogeinträge stagnieren, die Schreiberei schreitet nicht voran. Und ich weiß nicht wieso. Es liegt womöglich daran, dass ich zu viel zu schreiben hätte. Dieses zu viel würde dann einen riesigen Haufen von Assoziationsketten ergeben, dem gerade mal ich noch folgen kann.

Ich starte mal einfach mit dem letzten Wochenende und den damit verbunden Erkenntnissen und Problemen. Die Haupterkenntnis ist, dass ein Vollrausch das absolut letzte ist. Vor allem wenn man dieses Stadium so ziemlich allein und ungewollt erreicht. Da ich in letzter Zeit (letzten zwei bis drei Monate) wenig bis gar keinen Alkohol (und dann nur in Form von Bier) zu mir genommen hatte, passierte am Freitag (Rock am Bach) das unausweichliche. Mit zuwenig Unterlage mit Magerl kumulierten sich die eingenommen Spirituosenmischgetränke zu einem Verlust der sprachlichen Fähigkeiten, den ich das letzte Mal, in der Form, vor Jahren erlebt habe. J. beschrieb es durchaus treffend mit „Vollbombe“.

Gut und schön. Soweit wäre es kein Problem. Ein unangebrachtes Vollmützerl halt. Obwohl ich so einem Vollrausch im letzten Jahr eigentlich prinzipiell abgeneigt war und auch noch bin, habe ich es diesmal einfach komplett übersehen.

Samstag darauf war dann auch noch die 50er Feier von meinem Dad. Mit reger Verwandschafts- und Alkoholbeteiligung, sowie Partylaune par excellence.

Sonntag ging’s mir dann, wie es einem halt noch zwei solchen Tagen nur gehen kann. Witzigerweise besser als den Rest der darauffolgenden Woche. Bis gestern hatte ich das Gefühl ein Schleier bzw. eine Nebelwand verhüllt die volle Funktionsfähigkeit meines Gehirns inklusive der Schnittstellen zu allen anderen Organen. Es war fast so, als hätte man eine leichter Verkühlung bei der es schwer fällt sich zu konzentrieren. Mir ging’s Dienstag und Mittwoch deutlich schlechter als Sonntag und Montag. Und dieser Umstand, verbunden mit dem Zustand vom Wochenende, brachte mich zum Nachdenken und Grübeln. Zumal ich in letzter Zeit ohnehin bemerkte, dass mir eine gewisse Aufnahme- und Merkfähigkeit abhanden gekommen ist. So eine „Vollfettn“ ist dabei nicht gerade förderlich. Schon gar nicht wenn man noch einiges bei seiner DA zu schreiben hat. Jedenfalls äußert sich die Problematik nicht beim Abspeichern im Hirn, sondern - so glaube ich zu wissen - beim Abrufen. Ich kann mich noch genau erinnern wie ich mir in der Mittelschule jeden Scheiß merkte. Nicht nur schulisches. Lieder, Wörter, Fakten, Filme, Bücher, Vorgänge, Problemlösungen, Namen und und und. Oh mein Gott, ja, Namen. Ich mutmaße einfach mal, dass es ein Resultat des Ethanolkonsums ist, aber die Gabe mir jeden Namen zu merken habe ich vollkommen verloren. Die andere Theorie ist, dass das Hirn in den letzten Jahren einfach zu wenig trainiert wurde (obwohl damit auch nicht dieser Abbau geklärt ist). Bei Prüfungen auf der FH hämmert man sich den Stoff ins Kurzzeitgedächtnis und Ende. Training für’s Hirn sieht anders aus.

Worauf ich hinaus will ist Folgendes: Mir geht dieser Umstand extrem auf die Nerven und bin über mich selbst verärgert, dass ich so inkonsequent (wieder mal) war und dies nicht gerade begünstigt habe.

Einige mögen das jetzt vielleicht mit einem „ach“ abtun, aber wenn man vier/fünf Tage nach einem kapitalen Rausch noch immer Konzentrationsprobleme hat, dann sind das wohl sehr deutliche Signale.

Keinesfalls verteufel‘ ich jetzt den Alkohol. In Maßen konsumiert eine gesellige und kommunikationsförderliche Droge, aber alles was über einen gewissen Zustand hinausgeht ist doch einfach nur erbärmlich.

D.h. nicht nur gesundheitstechnisch war das letzte Wochenende ein Griff ins Klo.

Wie ich mich kenne werde ich diese Warnung spätestens in einem Monat vergessen haben und irgendwann wieder zu tief ins Glas gucken.



Eine Kultur, in der Alkohol verboten ist, hat es ebenso schwer, geistreich zu sein wie eine Kultur, in der Alkohol eine zu große Rolle spielt.“ (Georg Brand)



Andere Neuigkeiten

  • ARTE: Summer of Love => einer der Hauptgründe warum ich noch an Zeitreisen glaube. Obwohl die Vergangenheit natürlich romantisch verklärt ist, möchte ich 67-69 in San Francisco erleben.
  • Diego Rivera und Frida Kahlo, verfilmt in „Frida“ mit Salma Hayek => großartiger Film
  • DA: geht voran. Bin allerdings noch nicht fertig
  • Sportlich: War vor dem Wochenende eigentlich nicht so schlecht drauf. Jetzt schon fast eine Woche ohne Training… f*ck
  • Termin für Fallschirmsprung muss noch vereinbart werden. Mein Geschenk fürn Dad. Nicht ganz uneigennützig, schließlich will ich mich ja mit in die Tiefe stürzen.

Es folgt...

| autor: Itchy | datum: 27. März 2007 - 13:00 Uhr |

...ein dickes Review der letzten beiden Wochen... es ist EINIGES passiert...

Damit ich mich endlich überwinde, dieser Eintrag :)


Vom Leben gezeichnet...

| autor: smi | datum: 19. März 2007 - 20:59 Uhr |

Der Tod als Motivator. Motivation, um zu leben. Haben wir nicht genug Motivation um zu leben? Wie oft ist einem nicht "todlangweilig"? Wie oft verbringt man seine Zeit lieber vor dem Fernseher, weil einem nichts besseres einfällt?

Letzten Mittwoch waren Itchy, Nussi, meine Sonne und ich bei einer Philosophie-Lesung, welche den Titel "Über den Tod" trug. Alexander Tschernek laß aus Schriften von Sören Kierkegaard, seines Zeichens dänischer Philosoph und (wie mir erst später bekannt wurde) auch Theologe. In einem Raum, der so groß war wie ein Wohnzimmer war, waren rund zwanzig Interessierte in die Minoritensäle nach Graz gekommen, um Herrn Tschernek zu lauschen. "Verzweiflung zum Tode" war Literatur aus Granit, an dem ich mir die Zähne ausbiss. "Bistu deppad, wos isn jetzt" waren meine Gedankengänge nach den ersten paar Zeilen. Interessanter schon der zweite Teil über eine fiktive Grabrede. Der Tod als Hans Krankl (also meine Interpretation eines Motivators), welcher es versteht, die Motivation zum Leben zu geben.Der Tod als unbamherziger, zeitloser Weggefährte.Sehr interessant auch die anschließende Diskussion über den Tod im allgemeinen aus dem Blickwinkel der Naturwissenschaft, der Theologie und Psychologie. Ein Trankerl im "Flann O'Brien" besiegelte diesen Abend. Hätte mir nie gedacht, dass ich jemals sowas mitmachen würde, aber es war wieder Mal eine sehr nette Erfahrung.

Whats up next? Ehrlich gesagt: Keine Ahnung! Wintereinbruch heute, da verdrehts einem das Gemüt wieder um 180 Grad. 32 gemessene Zentimeter Neuschnee vor unserem Haus. Was soll das bitte? Gestern noch 20 Grad im Sonnenschein und nun das. Obwohl's mir eigentlich egal sein kann, schließlich bin ich tagsüber eh in der Firma, Urlaub hab ich ja erst ab 9. April. Bis dahin sollte sich das Wetter ja wohl hoffentlich "erholen". Hab wieder mal mein Zimmer neu gestrichen, diesmal in
dezentem Weiß. Wollt mal wieder ein wenig Helligkeit in den Raum bringen. Hab auch vor, einige Motive auf die Wand zu malen, was allerdings, weiß ich noch nicht. Für Vorschläge bin ich offen :)



An den Nagel hängen

| autor: smi | datum: 07. März 2007 - 21:55 Uhr |

Jawohl, heute war es soweit: Ich hatte meine Schuheinlagen für meine Schuhe bekommen und wirklich: kaum zu glauben, wie schön es ist, gerade zu gehen :)
Und auch beim Training heute spürte ich nicht den geringsten Schmerz in meinem Knöchel. Doch nach ca. einer Stunde passierte es: Ein Tackling - hängengeblieben - umgeknickt. Schon wieder. Diesmal mit dem rechten Fuss. Ich musste das Training wieder vorzeitig beenden. Frustriert. Humpelnd in die Kabine. Ich konnte nur noch den Kopf schütteln. Fluchte die ganze Zeit. Zwar war die Verletzung nicht so schlimm wie im September, aber genug Schmerzen, um nicht mehr laufen zu können.
Wieder pausieren? Keine Ahnung, wie schlimms wirklich ist... mal auf den morgigen Tag warten.



Der Mann aus Glas II

| autor: smi | datum: 25. Februar 2007 - 21:32 Uhr |

"P.P.S.: Und nein, smi und ich haben keinen internen Kontest laufen, in dem es darum geht, wer die ärgeren Verletzungen davonträgt. (Da hab ich nämlich schon längst gewonnen: Ich hatte mal einen Ast im Aug', aber DAS ist eine andere Geschichte...)"

Beim letzten Eintrag von itchy musste ich lachen: Man könnte wirklich meinen, dass wir einen internen Kontest laufen hätten, wer am schlimmsten zugerichtet werden kann, ohne dabei draufzugehen.

Diejenigen, die mich besser kennen, wissen, dass seit dem ich drei Jahre alt bin schon jede Menge Stunts gerissen habe, und ein AST im Auge ... naja, alles schön der Reihe nach. Hier meine persönliche, chronologisch sortierte Liste "out of hell injuries":


Sommer 1986: Meine Mutter bügelt auf der hauseigenen Bügelmaschine. Das ist ein Konstrukt das eine Walze besitzt, auf die eine brennheiße Metalloberfläche gepresst wird und durch welche die Wäsche gewalzt und somit gebügelt wird. Nachdem ich dort meine linke Hand mal "reingetestet" hatte, lautete die Diagnose: Verbrennung der Haut auf vier Fingern bis zu den Knochen und eine großflächige Vernarbung die man heute noch schön sehen kann (sieht aus, als wäre meine linke Hand 85 Jahre alt).

Winter 1991: Das Gelände vor unserem Haus ist für einen Jungen im Alter von acht Jahren doch ziemlich steil. Das beste Terrain also, um eine ultimative Schanze für einen Skisprung zu bauen. Einer Anlauflänge
von 30 Metern folgt ein Schanzentisch, der sich mit einer Freestylerampe vergleichen lässt, für den man einen Waffenschein braucht. Mit Skistöcken(!) in der Anlaufspur folgte ein moment des Zweifels, ehe
meine Skier kerzengerade in den Boden am Schanzentisch verschwinden, sich aus der Bindung lösen und einer davon mir meinen Hinterkopf durchschlägt. Blutüberströmt mein erster bewusster Besuch im LKH. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Mehre Stiche am Hinterkopf und eine längere Narbe bleiben.

Sommer 1992: Meine beiden Cousins und ich hatten auf einem Baum in der Höhe von sechs Metern mit dem Bau einer Baumhütte begonnen. Nachdem der Boden und eine Seitenwand fertiggestellt waren, durfte ich mal ran und testen, wie gut der Boden hielt. Keine gute Idee. Ein Brett war an einem Ende nur einen Zentimeter dünn, genau dieses Brett erwischte ich als erstes. Das Brett brach, die Trägerlatten des Bodens auch (mir bis heute ein Rästel warum genau bei mir). Die Hütte senkt sich auf die Seite, ich fliege über der Seite hinunter in die Tiefe, schlage im Nachhinein gesehen glücklich zwei Mal an einem dickeren Ast mit dem Rücken auf bevor ich entgültig am Boden neben meinem verdutzen Cousin aufschlage, die Hütte zwei Meter neben mir. Die Diagnose im Krankenhaus: Schädelbruch über dem rechten Ohr mit einer Länge von rund zehn Zentimeter, eine schwere Gehirnerschütterung und mehrere Prellungen. Zweieinhalb Wochen Krankenhaus, Physiotherapie.

Winter 1994: Wieder eine Schanze. Diesmal schon eher vergleichbar mit einer normalen Sprungschanzen, die eher auf Weitenjagd denn auf Höhenjagd ausgelegt ist. Der Absprung perfekt senkt sich während des Flugs ein Ski, welcher den Boden berührt und mich straight back to earth bringt. Armbruch, Elle und Speiche durchtrennt, mehrere Wochen Gips.

Winter 1996: Nein, keine Sprungschanze. Der gute, alte Schlitten, Gefährt der Hölle. Nach einem Verkanter verlasse ich den Schlitten ungewollt, meine nachkommenden Schwestern hatten leider keine Möglichkeit mehr, mir auszuweichen. Der "Hobel" erfasst mich an der Seite, mein Kopf schlägt gegen einen Baum. Ein Jochbeinbruch und eine durchbissene Wange an der Innenseite waren die Folge. Und eine Woche Krankenhausaufenthalt.

Sommer 1999: Unglaublich aber wahr: bis dahin hatte ich noch keine ernsthafte Verletzung beim Fussball erlitten. Doch das sollte
sich ändern. Nach einem Kopfball setzte ich zur Landung an. Kurz vor der Ankunft am Boden grätschte mir ein Gegenspieler derart in den rechten Knöchel, dass dieser umknickte und ich direkt am Knöchel landete und mir somit 2 Bänder abriss. Mehrere Monate Pause.

Frühjahr 2000: Als ich das Klassenzimmer nach einer Pause betrete trifft mich eine Querfliegende Falsche, die ihren Weg wo auch immer hin, nicht fand und mich am Kopf traf. Bitter, dass zu dieser Zeit meine Haarpracht schon sehr aus- geprägt war und dass nun MITTEN am Kopf die Haare wegrasiert werden mussten, weil ich dort genäht werden musste.

Danach brach diese unheimliche Serie ab. Bis letzten Herbst, wo - wie bekannt - nach einem Umknicker der linke Knöchel in Mitleidenschaft gezogen wurde. Und einen Ast im Aug - nein, den hatte ich noch nicht. Wäre mir aber ab und zu sogar
lieber gewesen :)

PS: Nein, es ist WIRKLICH KEIN Wettbewerb, den Itchy und ich da veranstalten ;-)



Der Mann aus Glas...

| autor: Itchy | datum: 23. Februar 2007 - 19:28 Uhr |

Spulen wir zwei Jahre zurück.

2005, bei den hiesigen Bezirkswinterspielen wollte ich mein Glück im Snowboardbewerb austesten. Nachdem smi und ich bei Ankunft kurzerhand von einem - soweit ich mich erinnern kann - ungarischen Staatsbürger, (damals noch im roten Gölfi), in die Böschung gedrängt wurden, fing der Tag ja schon mal herausragend an...

Schock überwunden, fehlender Lack wurde kleingeredet. Der Verursacher war sowieso schon von Dannen gezogen... Egal, genießen wir einen herrlichen Skitag- und bewerb...

Nix da, beim Probelauf verließ mich meine Kante und ich musste mich mit der linken Hand abfangen. Dabei vergaß ich einerseits auf den üblichen Handgelenksschutz und andererseits, darauf, dass so eine Eisplatte selten nachgibt. Meiner Einschätzung nach, war das natürlich eine klassische Prellung, nachdem ich aber nicht Humanmedizin studiert habe, war meine Einschätzung so falsch wie unnötig...
Natürlich war die Hand gebrochen. Nein, falsch, nicht die Hand. Ein Handwurzelknochen. Das Kahnbein. Der - wie mir versichert wurde - am langsamst zusammenwachsende Knochen im ganzen Körper. In der Ambulanz in Voitsberg hatte ich natürlich noch keine Ahnung und als der Dr. mir mitteilte, dass nun 12 (! ich wiederhole zwölf) Wochen Gipstragerei anstünden, glotzte ich ihn mit dem berühmten Mundl - "wüst du mi veroaschn" - Ausdruck an. Ein kurzes Lächeln meinerseits, dem ein gewagtes aber solides "Jo sicher?!" folgte. "Ja Hr. M. da hattens Glück, dass der so schen brochen is, sunst hätt ma Stück aus dem Hüftknochen operieren müssen und ihnen im Handgelenk einsetzen". Jetzt erst recht:"WTF?!". Tat ja gar nicht so weh... was soll der Mist... Jedenfalls verheilte mein Knochen wegen guter Führung schnell (trotz eines Snowboardswochenendes mit Gips) und nach ein einhalb Monaten konnte ich mich wieder richtig waschen (ihhhh)...

Springen wir in die (beinahe) Gegenwart.

2007, körperlich (fast) topfit in freudiger Erwartung auf das traditionsreiche Hallenfußballturnier. Minimalistisch kämpften wir uns über die Vorrunde und bekamen im Viertelfinale "Kemetberg" als Gegner. Alles andere als eine leichte Übung, vor allem nicht nach der Leistung die wir bis dahin gebracht hatten... In der Mitte des Spiels deckte ich den Ball an der Bande ab. Konzentriert auf meine Ball-Bein Koordination ließ ich außer Acht, dass ich mich noch immer abstützte (die Handmuskulatur dabei aber nicht angepspannte). Unglücklicherweise beschloss mein Gegner (natürlich nicht mit Absicht) sein Gewicht auf meinen Ellebogen zu verlagern, was zu einem verdrehten Ringfinger führte der diesen Druck sogleich an die Hand weiterleitete.
Wieder berief ich mich auf meine grandiose Einschätzung und stufte es als Prellung ein und spielte noch das Halbfinale und Finale (wir wurden übrigens Zweiter... und das nicht unverdient (meine damit: der zweite Platz war verdient)...

Tags darauf überlegte ich, ob es eine gute Idee wäre, sich in die Ambulanz zu mühen um sich durchchecken zu lassen. Ja, gut, hilft eh nix. Obwohl ich fast keine Schmerzen hatte, war da ein mulmiges Gefühl... und auf das sollte man hören.

Es stellte sich heraus dass der Mittelhandknochen in Verlängerung des Ringfingers gebrochen war. Wieder mal das "WTF" Gsicht aufgsetzt: Gibt's net, tuat gar net weh... 3 Wochen Schiene... und das wo ich das erste Kapitel der Diplomarbeit fertigstellen wollt... SPITZE...



Jedenfalls hier meine Frage: Kommt's mir nur so vor, oder brechen meine Knochen ziemlich leicht? :)



P.S.:
Nein, das ist nicht meine Hand. Mein keiner Finger ist gerade *g*. Hab nur die Stelle gekennzeichnet, wo meine Pfote ab ist.


P.P.S.: Und nein, smi und ich haben keinen internen Kontest laufen, in dem es darum geht, wer die ärgeren Verletzungen davonträgt. (Da hab ich nämlich schon längst gewonnen: Ich hatte mal einen Ast im Aug', aber DAS ist eine andere Geschichte...)

P.P.P.S.: Eine Bänderüberdehnung hab ich auch mit auf die Reise bekommen. Fibula unterm linken Knöchel nennt sich der Spaß... Ein Dank dem 'eifrigen' Hirschegger Feldspieler... :rolleyes:


Zum Schreien!

| autor: smi | datum: 11. Februar 2007 - 15:40 Uhr |

zum schreien




Gut fünf Monate nach meiner Verletzung am Fuss hab ich es anscheined wieder übertrieben: Der Fuss schmerzt, ist wieder geschwollen und der Frust wird immer größer. Dabei hatte ich vor dieser Verletzung endlich das Gefühl, wieder vollkommen fit zu sein, da ich ja schon einige "Haverien" mit dem Knie hatte, und immer die eine oder andere Zerrung mit mir rumschleifte. Endlich ausgeheilt und konditionell gut drauf passierte es. Da ich seit mehreren Wochen wieder trainierte, schien alles wieder in Gang zu kommen. Doch seit Samstag plagen mich wieder Schmerzen beim Laufen. Schon frustrierend, wenn es einfach nicht so geht, wie man will. Ich muss halt einsehen, dass es noch einige Zeit brauchen wird, bis dieses ganze Thema so halbwegs überstanden sein wird...









Das erste Mal boarden...

| autor: Itchy | datum: 29. Januar 2007 - 16:07 Uhr |

*Update am 01.02.2006*

Ja, letzten Sonntag war es endlich soweit. Mutter Natur hat Österreich letztendlich doch mit ein paar Schneeflocken gesegnet, was von mir sogleich schamlos ausgenutzt wurde um einen Ausflug in die Obersteiermark zu wagen. Genauer gesagt nach Schladming.

Wieder einmal fand ich mich auf der Reiteralm wieder. Ein Schigebiet verbunden mit unzähligen Erinnerungen: Mein zweiter Skikurs, Ausflüge mit meinen Leuten dorthin, das Skiwochenende 2006 und und und.


Ohne weitere Umschweife: Abgeholt wurden C., P., N. und ich, von einem Privat organisierten Bus, der exquisites Services bot, vor dem sich jede Fluglinie verstecken kann. Gerade mal den Fuß in den Bus gesetzt wurde uns Kaffee, Brot und Zeitungen angeboten. Ein herrlicher Start in den Tag. Was will man mehr? Einziger Wermutstropfen zu diesem Zeitpunkt war das bewölkte und verschneite Wetter.

"Des reißt sicher auf", scherzten wir. Als wollte uns die Natur unsere Arroganz nicht durchgehen lassen, blinzelte die Sonne nach der ersten Abfahrt durch die Wolken und belehrte uns eines Besseren. Der Rest des Tages war von herrlichestem (Sonnenschein)Wetter und ganzheitlich schneebedeckten Pisten gekennzeichnet.


Leider scheint dies (heuer) der letzte und einzig wirklich Kontakt zum Wintervergnügen gewesen zu sein. Traurig. Vor allem für einen Wintersportfan wie mich. Irgendwie mangelt es aber auch an der richtigen Winterstimmung, wenn man mitten im Jänner bei 15° Celsius am Hartplatz kicken geht...


Die andere Saite...

| autor: smi | datum: 22. Januar 2007 - 21:57 Uhr |

just for fun - my painted guitar

"Wer Kühe schlecht malen kann, sollte sie melken."
Wilhelm Leibl (1813 - 1900), deutscher Maler des Realismus


Schnee

| autor: smi | datum: 07. Dezember 2006 - 21:01 Uhr |

Zugegeben, heuer war noch nicht viel davon zu sehen, im Gegenteil:
Temperaturen bis 18 Grad, ein Wetter, dass eher an Ende April als
an Advent erinnert...

 (weiter)

Running free

| autor: smi | datum: 03. Dezember 2006 - 18:18 Uhr |

Ach wie herrlich, hatte ich doch schon beinahe vergessen, wie sehr einem der Sport abgehen kann. Gestern war ich mit meiner Sonja bei der HSG Bärnb./Köflach Handball zusehen. Mit dem Anpfiff merkte ich, wie wieder die Lust am Sport in mir hoch kam. Die Verletztung am Fuss ist zwar noch deutlich sichtbar, jedoch spüre ich keine Schmerzen beim "normalen" gehen. Und nachdem ich mir am gleichen Tag zuvor auch noch neue Laufschuhe zugelegt hatte, stand für mich fest: Heute ist es soweit, mein persönliches Comeback...

 (weiter)

Stroumgitaar

| autor: smi | datum: 09. November 2006 - 21:04 Uhr |

Ein harter Arbeitstag ist vorbei, der Kopf ist voll, draußen ist es dunkel,
was man braucht ist - richtig - gute Musik in voller Lautstärke. Es gibt Situationen, da kann ein guter Song Wunder wirken. Ich für meinen Teil versuch ja - sofern es die Zeit zulässt - selbst ein wenig die Gitarre zu würgen.

So auch heute wieder, um die komplette Hausbelegschaft zu nerven, wenn mal wieder Metallica den Putz der unteren Etage wegfegt und mein Verstärker am Boden schon mitklopft. Mein Fuß macht auch wieder einige faxen, anscheinend ist die Achillessehne doch ein wenig mehr mitgenommen als zunächst vermutet. Das heißt, dass mein Training noch warten muss. Bleibt halt mehr Zeit zum Gitarre spielen - oder um einfach Zeit, um gute Musik zu hören:

my guitar
"I'm burning through the skies - Yeah!
Two hundred degrees
That's why they call me Mister Fahrenheit
I'm trav'ling at the speed of light
I wanna make a supersonic man of you"


Anno dazumal

| autor: smi | datum: 15. Oktober 2006 - 13:01 Uhr |

Wieder war es mal soweit: Samstag, man überlegt, was man am Abend so treibt, und so kommt es, dass man entschließt, sich zu einem der dutzend Feste zu gehen, die sich jährlich in unserem Bezirk ereignen.

Mal abgesehen, dass dort gestern sowieso nicht viel los war, merkt man, dass man schon deutlich älter ist, als die meisten anwesenden im "Keller", dort, wo halt "da Kroch" ist und wo die "laute" Musik spielt. Aber Itchy hats ja beschrieben: Ging man früher mal weg, um neue Leute zu treffen, steht man jetzt meistens in Gesellschaft der besten Kumpels und quatscht und trinkt halt in bestbekannter Atmosphäre. Aber wen will man dort auch neu kennenlernen? Die, die man nicht kennt, sind halt sieben, acht Jahre jünger als man selbst, ansonsten halten sich - wenn auch eher spärlich - eh diejenigen auf, die man schon zu den Zeiten kennengelernt hat, wo man selbst nicht älter war als sechzehn, siebzehn.

Dennoch hatten wir - sinnesgetrübt von diversen Getränken - einen Spaß, vor allem, weil man mit Itchy ja herrlich sinnlos quatschen kann und es einem auch nach stundenlanger Diskussion es einfach nicht zu blöd wird, von alten Zeiten zu quatschen, wo man selbst erst auf ein paar wenigen Veranstaltungen war, und alles noch interesant und neu war.

Aber vielleicht wars einfach nur deshalb, weil generell zu wenig Leute waren. Oder deswegen, weil ich mit einer Hirnhälfte schon an Montag gedacht hab, wo's ja mit dem neuen Job losgeht. So far, so good...


Etwas langsamer

| autor: smi | datum: 27. September 2006 - 18:23 Uhr |

Man kennt es ja zur Gen?ge: Schnell noch dahin, weil in einer halben Stunde muss ich dort sein, inzwischen gehts sichs aber noch aus, schnell mal was zum essen holen, wo ich ja nebenher auch gleich Einkaufen gehn kann, damit ich abends dann keinen Stress krieg, weil ich ja noch dies und jenes machen muss.

Unsere Stiege im Haus hat gez?hlte 16 Stufen. Im Normalfall brauch ich f?nf Sekunden um da raufzukommen. Momentan dauerts fast eine Minute. Mit dem Auto bin ich in f?nfzig Minuten bei der Arbeit. Jetzt momentan kann ich gar nicht fahren. Es ist schon umst?ndlich morgens vom Zimmer ins Bad oder ins WC zu gelangen. Das Fussballspielen ist mindestens bis J?nner gestrichen, normal gehen werd ich fr?hestens in vier bis f?nf Wochen wieder k?nnen. Da kommt man mit der Zeit drauf, in welchem Stress man eigentlich andauernd ist und wie unruhig der innere Geist ist. Um von einem Ort zu einem anderen zu gelangen, ist es selbstverst?ndlich, einfach ins Auto einzusteigen und loszufahren. Jetzt kann ich mit meinen Kr?cken h?chstens ein paar Meter h?pfen, um wenigstens in die K?che zu kommen.

Innere Unruhe plagt einen und auch Langeweile gesellt sich dazu. Sehr frustrierend um ehrlich zu sein.Jetzt, wo ich auch endlich Urlaub h?tte, sowas. Jaja, ganz schon mies, aber: selbst schuld. Und mein meistgeha?tes Sprichwort besagt ja: "Bis zum heiraten is jo olles wieder guat!". Na dann Prost



Saisonschluss

| autor: smi | datum: 24. September 2006 - 21:14 Uhr |

Tja, wieder mal an der Zeit, was neues zu posten, diesmal leider f?r mich eher weniger erfreulich. Beim Meisterschaftsspiel gegen Wundschuh hat sich heute meine Fussballsaison vorzeitig beendet....

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Warum in München ein Hofbräuhaus steht...

| autor: Itchy | datum: 18. September 2006 - 22:28 Uhr |

Ein Wochenende mit zuviel Bier, zu vielen Menschen und zuviel Englisch. Aufgrund glücklicher Fügungen durfte ich mich bei den Gößnitzer Hellebarden einbauen und mit in die bayrische Hauptstadt zum wohl größten Fest der Welt fahren.

Nach sechs Stunden Zugfahrt mit dem besten aus Hopfen, Malz und Wasser trafen wir in München ein und residierten für die nächsten beiden Tage in einer sehr dürftig ausgestatteten und dürftig geputzten Jugendherberge. Die nächste Ernüchterung folgte auf dem Fuß, und uns wurde mitgeteilt, dass wir keinen Einlass von 01:00 Uhr bis 07:00 Uhr erhalten würden. 22 Leute stutzten. In der Prime Time des "Nachhausekommens" kein Einlass? What the fuck?

Nachdem H. sein diplomatisches Geschick walten ließ, konnten wir uns mit den überaus netten (Achtung hier könnte Sarkasmus versteckt sein) Herbergenbesitzern auf einen Kompromiss einigen, der darauf hinaus lief, dass wir uns nur leise verhalten müssten um in dieser Zeitperiode ins schmucke Häuschen zu gelangen.

Nachdem wir uns beim "Alten Wirt" (Ein Gasthaus gleich in der Nähe der Jugendherberge in Thalkirchen (Miesingergasse/straße) das hervorragende Speisen zubereitet) die Stärkung für die Nacht geholt hatten, gewannen wir (speziell H.R.) im Bierkrugwettstämmen (moderiert vom schlechtesten Keyboardspieler aller Zeiten) gegen die Bayern und damit 20 L Löööööwenbrräuuuuu mhhhhhh! (den Insider erklär ich weiter unten).

......... (weiter)

...Mariazell revisited.

| autor: Itchy | datum: 13. September 2006 - 18:06 Uhr |

Ereignisreiche Tage und Wochen sind vergangen und bahnen sich an.

Seit Sonntag bin ich zurück von der Wanderung nach Mariazell, habe aber noch keine Zeit gefunden die Erlebnisse hier zu verarbeiten.

Die Ressource Zeit ist, wie man bei jeder leicht wirtschaftlich angehauchten Ausbildung mitbekommt, ein knappes Gut.

Zeitliche Einschränkung bestand vor allem durch das am Montag begonnene Praktikum in Deutschlandsberg. Die Arbeitswelt an sich, ist ja für mich als studiosus, was Neues, was Fremdes. Genaueres über mein Praktikumsleben folgt aber noch in ausführlicheren Berichten dazu.

Die Wanderung nach Mariazell war - meines Erachtens - eine Steigerung in fast allen Belangen im Vergleich zum Vorjahr und hat meine hochgesteckten Erwartungen vollends erfült. Die 15 unterschiedlichen Charaktere die sich der Herausforderung stellten, haben wieder mal ideal zusammengepasst (Es war mir ein Volksfest).

So eine einzigartige - und mit tiefem (hier wirklich im Sinne von weit unten) Humor gespickte - Wanderung lässt schnell die Strapazen des Weges an sich vergessen (des kann mir sicher da Rixn bestätigen). Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte kann die Fotos auf landjugend.cc konsumieren.

Neben den Bildern, werde ich mich auch noch bemühen einen Bericht über diese vier Tage abzuliefern. Wer die Zeit mit dem Vorjahresbericht überbrücken möchte, kann ihn sich >> hier << herunterladen.


Bin jetzt unterwegs zum Badminton spielen.

So long... Bericht und genaueres zum Praktikum folgen

Links & Downloads:

> Fotos der Wanderung
> Bericht 2005 im PDF Format

*UPDATE* am 14.09.2006 um 00:18 Uhr

Bin nun zurück aus Graz und um zwei Erkenntnisse reicher:

1. Bin eine Niete im Badminton spielen (Des war sogar für's erste Mal mies :)). Trotzdem werd ich cB mal zu einem Einzel fordern. Schließlich kann's nur besser werden.

2. Kenn ich mich in Graz mit dem Auto noch immer zuwenig aus, um gewisse Zusammenhänge zu erkennen... Naja so oft fahr i drinnen auch net herum. Zumindest den Norden und den Westen kenn I fast ganz :P


M?digkeit & Ver?nderungen

| autor: smi | datum: 05. September 2006 - 21:26 Uhr |

Jeder wei?: viele Dinge ?ndern sich t?glich, manche Dinge brauchen etwas l?nger, und es gibt Dinge, die ?ndern sich (fast) nie... (weiter)

Ferien und die letzte Ferienwoche...

| autor: Itchy | datum: 05. September 2006 - 07:37 Uhr |

*UPDATE* am 06.09.2006 um 08:20 Uhr

(nachdem ich jetzt meine fertige / vorige Aktualisierung deppertweise ins HTTP-Request/Response Nirwana gschickt hab, interessierts mich net nochmal soviel zu schreiben)

_Parndorf:

So, bin nun schon seit dem Nachmittag vom Parndorf-Einkaufs-Trip zurück. Die Erfahrungen die ich dadurch gewinnen konnte halten sich in Grenzen. Bzw. die Erfahrungen haben Erkenntnisse generiert, die ich mir auch schon vorher ausmalen hätt' können.
Erkenntnis eins: ~300 km Autofahrten auf österreichischen Straßen ziehen sich subjektiv gesehen einfach extrem in die Länge. Vor allem in der abwechslungsreichen Landschaft des Burgenlandes.
Erkenntnis zwo: Es zahlt sich nicht aus nach Parndorf zu fahren um billig einzukaufen, vor allem wenn die Menge klein bleibt. Obwohl ich schon einmal (kurz nach der Eröffnung des Outlet Centers) dort war, hat sich an Quantiät (ein neues separates Einkaufszentrum mit ein paar Shops ist dazugebaut worden) bzw. Qualität der Läden nicht viel verändert. Die außen angebrachten Markennamen versprechen mehr als sie halten können und die Ernüchterung trifft spätestens fünf Minuten nach betreten ein. Ausnahmen gab's natürlich, wie zum Beispiel cK underwear (/me ist nun stolzer Besitzer und Träger einer cK Schlafhose, umgangssprachlich auch Pyjamahose genannt; das dazu passende Mäntelchen wurde mir leider vor der Nase weggeschnappt) oder Tommy Hilfiger (wobei hier die Auswahl (trotz großzügiger Preisreduktionen) für einen mittellosen Studenten, der nimmer von da Mama gsponsert wird, eher klein blieb).

Notiz an mich: Vielleicht wegen Snowboardzeugs noch mal rausfahren, oder auch net.

_Mariazell / Wanderung / Wallfahrt / YouNameIt:

Die diesjährige Wiederholunge eines (im Vorjahr) großartigen Erlebnisses verspricht trotz fast identer Strecke interessant zu werden. Zumal dürfen wir in unserer elitären Runde (aka A-Gruppe, bzw. A-Klasse; helft mir auf die Sprünge, bin beim neuesten Idiotenklatsch bzw. der Deppenolympiade im Gerüchte verbeiten nimmer top informiert) ein paar neue Gesichter begrüßen (siehe auch: --> landjugend.cc). Ob wir vom Wettergott (*danger* this sentence contains blasphemy *danger*), diesmal auch mit ähnlich erfreulichem Wetter versorgt werden, bleibt aufgrund der widersprüchlichen Prognosen (www.wetter.at, wetter.orf.at) fraglich. Die Strecke (bereits von unserem Chefgeologen H. kartographiert) verläuft grundsätzlich gleich wie 2005.

Tag 1: St. Radegund - Passail - Sommeralm - Strasseggwirt
Tag 2: Strasseggwirt - Auf der Schanz - Stanglalm - Kindberg
Tag 3: Kindberg - Hohe Veitsch - Sohlenalm - Niederalpl
Tag 4: Niederalpl - Gusswerk - Mariazell

Nachdem wir uns bei der Premiere etwas mit dem Gewicht von 12 Dosen Bier verschätzt hatten, versuchen wir es heuer etwas moderater und halbieren die Last. Beim ersten Mal darf ma noch Fehler machen, die zumindest beim zweiten Mal nicht wiederholt werden sollten ;).

Todo:

  • A paar Sachen einkaufen (Mampfen, akute Wundversorgung, Hygenie, etc.)
  • Sachen packen
  • Fiaß einschmian... :)
Da bleibt mir nur noch eins zu sagen: