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Im Sinne von jbauer.eu => Allleeeeeeeeeeeeee :)
Es is geil, im Sinne wirklich geil...
Hab mir heute mal erlaubt, im Sinne von Jürgen was zu schreiben.
Für ihn gehts ja morgen sozusagen um die sprichwörtliche Wurst, 4 Jahre Studium finden morgen ihren Höhepunkt.
An dieser Stelle fürn Itchy ein kräftiges TOI TOI TOI, möge ihn morgen keine geistige Exception aufhalten. Ich bin mir sicher, dass er davon ausführlich berichten wird. In den Tagen, nach dem 15. Oktober 2007 - hoffentlich als DI. Ich wünsche es ihm von ganzem Herzen.
...und bald in zurück in voller Länge. Bis/Am Montag jedoch bleibt nur noch kollektives Daumendrücken (14:30 Uhr - 15:30 Uhr).
Natürlich hat mich wieder mal die Aufschieberitis eingeholt. Selbst bei meiner Diplomprüfung krieg ich es nicht gebacken am richtigen Zeitpunkt mit dem Lernen zu beginnen... naja... aber ansonsten wär's ja auch langweilig...

Gebloggt wird dann auch wieder reichlich... es hat sich einiges "aufgestaut". Zunächst mal geh ich aber weiterlernen...
Von denen gab's ja nicht allzu viele. Und auch diese wird eher knapp bemessen sein.
Kurzum: Nur mehr wenig Zeit, und doch noch der Löwenteil der Arbeit zu erledigen. Andere sind schon fertig. Ich danke an dieser Stelle meiner blühenden Inkonsequenz :(
Irgendwie liegt ständig so ein leichtes Gefühl von Nervosität und Unsicherheit in der Luft. Des macht mi ganz deppert. Obwohl's ja grundsätzlich nicht so schlecht voran geht... Naja, mal schauen...
TODO:

Nachdem alle in ihren Blogs fleißig von ihrem DA Leben berichten, werd ich das jetzt auch tun.
Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte, dementsprechend:

Ich lass da jetzt mal etwas Platz für Interpretationsspielraum... ;)
P.S.: Die Reform der Rechtschreibreform, lässt mich nicht mehr so ganz durchblicken. Besondere Angst habe ich vor folgenden Kombinationen: "Rad fahren" oder doch "radfahren"... naaaaa...wie jetzt? *seufz*
Listening to:
Wolfmother - Woman;
Franz Ferdinand - Soundbites;
...and a whole bunge of other contemporary music...
Currently Reading:
for my own pleasure:
Alexander Steele - Romane und Kurzgeschichten schreiben;
Reinhard P. Gruber - Aus dem Leben des Hödlmoser;
Nick Hornby - A long way down;
Helga Esselborn Krumbiegel - Von der Idee zum Text;
else:
diverse themenspezifische Fachliteratur *yawn*
Lately Watched:
Night of the living Dead;
Hader Privat;
Sophie Scholl;
Cecil B.;
In letzter Zeit überschlagen sich die Ereignisse immens. Die Turbulenzen haben aber seit heute ihren fahlen und unsicheren Beigeschmack verloren.
…Rückblende
Grund für meinen letzten Eintrag war, die Zu
rückweisung meines Diplomarbeitsantrages. „Etwas“ verärgert darüber, schlich sich nebenbei auch noch die missverständliche Auffassung meinerseits ein, dass er absolut abgelehnt wurde. Dem war aber keinesfalls so. Wie sich herausstellte sollte ich nur ein paar Nachbesserungen tätigen.
Blöderweise schrieb ich jedoch ein genauso missverständliches E-Mail an meinen Berufspraktikumsbetreuer auf der FH.
Dessen Antwort bereitete den Grund für mein Herzrasen an dem besagten Vormittag um 09:15 Uhr: „Herr M. es ist schlicht und ergreifend eine Frechheit, wie Sie mit mir/uns umgehen!“ *schluck*
Ich fühlte mich als würde jemand meine Luftröhre mit einer Rohrzange bearbeiten. Mir ist nun auch klar, was mit dem Sprichwort „… das Herz in die Hose gerutscht“, gemeint ist.
Vorbei die die Coolness, kein lässiger Grinser. Blanke Panik stand in dicken, fetten Buchstaben auf meiner Stirn.
Zwei Gedanken schossen blitzschnell in mein Bewusstsein: „Der wohl dümmste Fehler den ich zu diesem Zeitpunkt machen hätt können.“ Und: „Was isn überhaupt los?“
Einerseits war ich einsichtig und wusste, dass meine Floskeln scheinbar genauso aufgenommen wurden wie sie NICHT gemeint waren, andererseits war ich schockiert über das Ausmaß (die Gewaltigkeit der Worte) der Antwort und wie klein ich mich plötzlich fühlte. „Was bedeutet das jetzt…? Alles verhaut? Kein guter Start für die Diplomarbeit! Fuck! Jürgen du bist so ein Idiot!“
Verdammt, hätte ich bloß den Schlusssatz weggelassen. Der ohnehin gestresste und leicht reizbare Professor hatte ihn scheinbar am allerwenigstens benötigt.
„Hoffentlich verstehen Sie mich jetzt.“ Wenn man will kann man ihn immer als Provokation auffassen, als Befehl. „Hoffentlich verstehen Sie mich jetzt, DENN SONST…!“ Jürgen was hast du dir nur bei dieser Wortwahl gedacht???
Warum ich, NACHDEM ich schon alles mit meinem gewünschten Diplomarbeitsbetreuer geklärt hatte, noch mal eine E-Mail an meinen Berufspraktikumsbetreuer schickte – vor allem mit diesem missverständlichen Wortlaut – weiß ich nicht. Ich glaube ich stand unter dem Motto:“Lass deine eigene Dummheit gegen dich arbeiten - Olé“
Fazit: Immer die direkte Kommunikation bevorzugen, und keine – leicht reizbaren – Professoren, noch mehr ungewollt reizen/provozieren.
Alles wird gut
Dieser Tag (war übrigens am 04 bzw. 05.12.2006) hat mir mindestens zwei Jahre meines Lebens geraubt. Aber solche Erfahrungen muss man wohl machen. Momentan hasse ich ja nichts mehr als Langeweile. Somit kann ich auch darauß etwas Positives ziehen.
Jedenfalls, setzte ich so schnell ich konnte ein Entschuldigungsschreiben auf, in dem ich beteuerte, dass ich es ja überhaupt nicht so meinte… Es wurde akzeptiert und alles ist – sozusagen – wieder im Lot.
Den Antrag musste ich ohnehin überarbeiten. Ich hätte mir also diese ganze Episode schenken können.
Eingebung durch Ablenkung
Stundenlang grübelte ich über die Ausbesserungen am Antrag (aufgeputscht mit Frischluft, kaltem, klaren Wasser und einer halben Packung Dextrose im Blut). „wissenschaftliche Relevanz“ müsse hervorgestrichen werden. Ja, verdammt, ich weiß, Konzepte ein Data Warehouse einzuführen gibt es schon zu Hauf… Heute geht nix mehr. Drüber schlafen sollte helfen.
Es half nicht.
Die zündende Idee, das gewisse etwas fehlte nicht nur dem Gremium (welches über die Annahme des Antrags entscheidet), sondern vor allem mir selbst.
Im Dunkel der Nacht, begleitet von den Klappergeräuschen in meinem Auto schoss es mir kurz vor St. Johann ein, die Idee, der Aufhänger, das gewisse Etwas, das Innovative, die RELEVANZ. Ständig wiederholte ich meinen Einfall auf der restlichen Heimfahrt, ein bisschen kam ich mir schon so neurotisch vor wie Monk. Ich dachte die Idee wäre flüchtig wie ein zart aufgetragenes Parfum. Je länger ich brauche, um sehr mehr entschwindet sie wieder meiner Gedankenwelt.
Bis 03:00 Uhr früh brachte ich meine Eingebung zu Papier. Mir gefiel sie. Sehr sogar. Ich belächelte mein „Werk“ und sagte leise zu mir. „Ja, das ist es“
Erlösung
Heute, einen halben Monat später hab ich die erlösende und erfreuliche Nachricht erhalten, dass mein Antrag für das Thema „Business Intelligence Integration“ einer Diplomarbeit würdig ist und den Qualitätskriterien entsprechen würde. Die E-Mail mit dem Betreff „Ihr Antrag wurde angenommen“ hat mir den Tag versüßt, und das nagende Gefühl der Ungewissenheit hat sich endgültig verabschiedet.
Der Weg ist bereitet, ich habe die letzte Kurve vor der Zielgeraden passiert. Die letzten Meter sind zwar noch länger und anstrenger als mir momentan bewusst ist, aber es liegen keine unüberwindbaren Hindernisse mehr im Weg. Was ich aus dem Thema mache, liegt nurmehr an mir. Gott sei Dank.