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Ich wollte ihn ja schon damals (anno '06) bei der damaligen Diagonale sehen. Leider lief der Film nur an zwei Terminen, von denen ich einen schon verpasst hatte und der zweite auf einen Samstag fiel. Karten hätte es sowieso keine mehr gegeben.
Obwohl er auf meiner "baldigst-anschauen-muss"-Liste ganz oben platziert ist, kam ich bis heute nicht dazu.
Glücklicherweise offeriert uns der reformierte ORF gelegentlich ein Dokumentarfilmschmankerl. Ob die Auswahl der Filme wirklich bewusst geschieht, oder ob es sich um bloße Zufallstreffer handelt sei dahingestellt. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich der Reform noch nicht viel Positives abgewinnen konnte, bis auf eben diese Dokumentarfilme. Die Abschaffung von SON, war nicht mal quotentechnisch nachvollziehbar... aber darüber lass ich mich ein anderes Mal aus ;)
Was mich allerdings sehr freudig überrascht hat, war das "Extrazimmer" vom Mittwoch mit Gabriel Barylli. Ein Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler, dessen Eloquenz und rhetorischen Fähigkeiten in diesen sechzig Minuten sehr beeindruckt haben. Nicht nur die anwesend Damenrunde, die die Kinnlade kaum mehr hochbekam, sondern auch mich. Interessante Ansichten und Ideen hat der Mann. Von denen kann ich viele teilen und nachvollziehen...
Aber zurück zum eigentlichen Thema dieses Eintrags ==>
Dokumentarfilm, A 2005 // Regie: Michael Glawogger
In veralteten Minen, riesigen Fabriken, vorsintflutlichen Werften und bei größenwahnsinnigen Bauprojekten verdingt sich der Mensch noch als Arbeiter im klassischen Sinn. Workingman's Death erzählt von diesen letzten Bastionen der körperlichen Arbeit, über die Gewalt, die diese Form der Arbeit dem Menschen antut, und über das, was er verliert, wenn es diese Arbeit nicht mehr gibt. Workingman's Death - ein Film über schwere körperliche Arbeit, Automatisierung und eine sich verändernde Welt. Ein Arbeiterepos des 21. Jahrhunderts.
Quelle: klack.de, Juli 2007

Man liest ein Buch… es ist einem nicht unbekannt… vor Jahren hatte man es schon verschlungen… mehr geistig abwesend als wirklich aufmerksam… und dann liest man es erneut und denkt sich beim Verschlingen der Zeilen nur wie konnte man das bloß überlesen.
Es hätte mich damals vom Lesesessel / aus dem Bett schmeißen müssen. Oder es hätte mir zumindest wie diesmal ein gesäuseltes „so fuckin‘ true“ entlocken müssen. Das schmale Büchlein von Ray Bradbury, welches ursprünglich den Namen „The Fire Man“ hatte, wirkt trotz der quantitativ niedrigen Seitenzahl doch um vieles dicker. Heute bekannt unter dem Namen „Fahrenheit 451“ erschafft der Science Fiction Roman eine zukünftige Welt in der Feuerwehrmänner nicht Brände löschen, sondern legen. Konkret werden dabei Bücher als „Quell des Unglücks“ verbrannt. Einschüchtern sollte man sich vom Wortgefüge „Science Fiction“ allerdings nicht lassen. Zumindest sollte man sich keine Star Wars / Star Trek überzeichnete SciFi Welt ausmalen. Wenn man es heutzutage liest glaubt man eher, es handle von der Gegenwart. Zumindest ging es mir so.
Bedingungsloser, stupider Konformismus wird einer wiedergefundene Emotions- und Eindruckspalette – und dem damit verbundenen wachsenden Individualismus – des Protagonisten Guy Montag gegenübergestellt. Eine Welt kontrolliert von gefühlsfreier, aufgesetzter,
allgegenwärtiger Happiness, dessen Kehrseite nur hin und wieder durchzuschimmern scheint. Wirkliches Interesse an seinem Gegenüber hat man nicht mehr, man heuchelt es nur mehr vor. Wann und wie man zusammengekommen ist, ist ebenfalls in eine nebulöse Ferne gerückt. Anstatt wirkliche Gespräche zu führen setzt man sich vor die Fernsehwände und lässt sich von den 3D Bildern berieseln.
Um einen etwas tieferen Eindruck zu gewinnen möchte ich einen Absatz der deutschen Fassung des Buches zitieren, bei der mit die oben genannten gesäuselten Wörter entflohen. Die Stelle handelt von einem Zwiegespräch zwischen Feuerwehrhauptmann (Beatty) und Hauptprotagonisten (Montag), in dem es – zumindest vordergründig – um die Krankheit und dem Fortbleiben Guy Montags vom Dienst geht. Beatty versucht Montag die Sinnlosigkeit seines aufkeimenden Individualismus (von dem Beatty zwar noch nichts Konkretes weiß, aber schon eine Ahnung hat) vor Augen zu führen:
„Zum Glück gibt es so ausgefallene Dinger wie sie (Anmk.: die Rede ist von einem Mädchen, welches Montag die Augen öffnete und später dann gestorben war) nicht oft. Wir wissen, wie man das im Keime erstickt. Ohne Nägel und Holz kann man kein Haus bauen. Will man den Bau eines Hauses verhindern, beseitige man die Nägel und das Holz. Will man verhindern, dass es politisch Unglückliche gibt, sorge man dafür, dass der Mensch nicht beide Seiten einer Frage kennenlernt, nur eine davon. Oder noch besser gar keine. Er soll vergessen, dass es so etwas wie Krieg gibt. Ist die Regierung unfähig, aufgebläht und im Besteuerungswahn – schlimmer ist es, wenn sich die Leute darüber Gedanken machen. Seelenruhe, Montag. Beschäftige die Menschen mit Gewinnspielen – wer am meisten Schlagertexte kennt oder Hauptstädte aufzählen kann und dergleichen. Stopfe Ihnen den Kopf voll unverbrennbarer Tatsache, bis sie sich zwar überladen, aber doch als ‚Fundgrube des Wissens‘ vorkommen. Dann glauben sie, denken Menschen zu sein und vom Fleck zu kommen, ohne sich im Geringsten zu bewegen. Und sie sind glücklich, weil diese Tatsachen keinem Wandel unterworfen sind. Es wäre falsch, ihnen so glitschiges Zeug wie Philosophie oder Soziologie zu vermitteln, um Zusammenhänge herzustellen. Das führt nur zu seelischem Unglück. Wer eine Fernsehwand auseinandernehmen und wieder zusammensetzen kann –und das kann heute ja fast jeder –, der ist glücklicher als derjenige, der das Universum ausmessen und auf eine Formel bringen will, was sich nun einmal nicht tun lässt, ohne dass der Mensch dabei vereinsamt. Ich weiß Bescheid, ich hab’s auch versucht, zum Teufel damit. Her mit den Clubs und den Festen, den Seiltänzern und Zauberkünstlern, den Draufgängern, den Rennwagen und Hubschraubern, her mit Sex und Drogen, mit allem, was automatische Reflexe auslöst. Wenn das Theaterstück schlecht ist, der Film schwach, das Hörspiel nichtssagend, erhöhe die Lautstärke. Ich bilde mir dann ein ich hätte was von dem Stück, wo ich doch bloß vom Schall erschüttert bin. Mir ist es egal. Ich will unterhalten werden.“
Erschreckend welch exaktes Bild Ray Bradbury zeichnet. Vor allem wenn man bedenkt, dass das Buch 1953 (!) erschienen ist. So treffend, so herrlich… und dabei stimmt es heute mehr zu als je zuvor. Ich empfehle dieses Buch nicht nur Liebhabern von Dystopien… Jeder mit halbwegs kritischem Geiste ist dazu aufgefordert die 187 Seiten in sich aufzunehmen… Ich werde es noch öfter tun…
Um das Werk nicht nur in einen sozialkritischen Kontext zu stellen muss ich fast noch eine wunderschöne Stelle zitieren, um zu zeigen, dass es auch stilistisch ein herausragendes Buch ist:
„Volle drei Sekunden, eine Ewigkeit, ehe die Bomben einschlugen, waren die gegnerischen Flugzeuge selber bereits wieder halb um die sichtbare Welt herum, wie Geschosse, an die ein Wilder wohl nicht glauben würde, da sie unsichtbar waren; und doch wird auf einmal das Herz zerschmettert, der Körper fällt auseinander, und das Blut ist erstaunt, ins Freie zu gelangen; das Gehirn verschleudert seine paar kostbaren Erinnerungen und stirbt, ohne zu verstehen.“
Manchmal... selten... aber doch... fehlen mir die Worte, wirklich das auszudrücken, was mir bei solch einem Gedankengut durch den Kopf geht... etwas später vielleicht... wenn sich eine Struktur abzeichnet...
By the way: restliches März Review kommt noch... Jetzt muss ich ja dann bald ein April Review hinten dranstellen... da ist aber net so viel passiert ;)
Genauso wie "High Fidelty" ist auch "A long way down" von Nick Hornby ein großartiges Buch. Es erzählt von vier verlorenen Seelen die sich auf dem Dach eines Londoner Hauses zufälligerweise treffen... Durch das gegenseitige Stören bei einem durchaus sehr intimen Moment wie dem Suizid, sehen sie ein, dass sie den richtigen Zeitpunkt verpasst haben...
Was folgt ist eine – von Nick Hornby wunderschön geschilderte – Charakterentwicklung und ein Vorantreiben des Erzählstrangs anhand
der negativen Einstellung der Vier zum Leben und den damit verbundenen Umständen. Abwechselnd wird man in eine der vier Personen versetzt und erfährt mehr und mehr von ihnen...
Ein Buch, welches man nicht zur Seite legen kann. Das Geschehen und das Handeln der lebensmüden Truppe fesselt durchgehend... Mehr als nur Unterhaltung... ein Roman der zum Nachdenken und zur Selbstreflexion anregt..
Es folgt ein Auszug um zu zeigen wie wunderbar Hornby es versteht mit Bildern und Vergleichen zu arbeiten. Da kann ich nur neidisch den Kopf senken...
"Und bei mir ist es dasselbe: Ich leide an Phantasiemangel. Ich konnte an jedem einzelnen Tag meines Lebens tun, wozu ich Lust hatte, und offensichtlich hatte ich nur Lust, mir die Birne zuzuknallen und Streit anzufangen. Mir zu sagen, ich könnte tun, was immer ich ich will, ist so, als würde man den Stöpsel aus der Badewanne ziehen und dann dem Wasser sagen, es könnte laufen, wohin immer es wollte. Probiert es mal und wartet, was passiert."
Gerade eben über diese Zeilen in "A long way down" gestolpert. Die einfach nur.... wow sind... die einfach nur stimmen und wahrer nicht sein könnten...
"Wir alle wenden so viel Zeit dafür auf, nicht zu sagen, was wir wollen, weil wir wissen, dass wir es nicht kriegen können. Und weil es unhöflich wäre, oder undankbar, illoyal, kindisch oder banal. Oder wir wollen so verzweifelt vortäuschen, es wäre alles in Butter, dass wir nicht mal uns selbst das Gegenteil eingestehen. Na los, sagt, was ihr wollt. Vielleicht nicht laut, falls ihr sonst Ärger kriegen könntet. 'Ich wünschte, ich hätte nie Kinder mit ihr bekommen.' 'Ich wünschte, ich hätte irrsinnig viel Geld.' 'Ich wünschte, sie wäre noch am Leben.' [...] Die Wahrheit wird euch befreien. Entweder das, oder ihr kriegt eins auf die Nase. Egal, welches Leben ihr führt, darin zu überleben heißt lügen, und Lügen zerfrisst die Seele, also macht bloß mal eine Minute Pause vom Lügen."
Notiz an mich und alle Interessierten:

Mhm... auch Österreich hat einen Musikpreis. Und der gestaltet sich - zumindest in einer Kategorie - erfrischend anders als internationale Vergleichsformate.

Es kommt ihm zwar nicht einmal ein Bruchteil der Beudeutung eines Echos, oder gar Grammys zu, aber solche Preise interessieren einen wirklichen Künstler sowieso nicht.
Diese Augenauswischer-Shows dienen nur der erkauften Steigerung des - ohnehin schon hohen - Bekanntheitsgrades verschiedenster 'Entertainer'.
Der österreichische Amadeus Award lässt einen Funken an Hoffnungsschimmer durchblicken. Er vermag es zumindest in einigen Kategorien WIRKLICHE Musik und Musiker zu nominieren (keine gecasteten Bands; keine durchproduzierten Püppchen; keine altersschwachen A-Popikonen ==> diese Kategorien gibt's natürlich auch, aber daneben glücklicherweise auch 'alternativ' besetzte).
Nicht ganz unbeteiligt dürfte dabei FM4 sein. Ein Radiosender, der zwar nicht auf meine uneingschränkte Sympathie hoffen kann, aber wenigstens als einziger Vertreter seines Mediums den Versuch unternimmt zeitgenössischer Populärmusik eine Plattform zu bieten. (Soundportal findet da eine etwas andere Balance, die mir zwar auch sehr zusagt, bleibt aber von der Größe der Hörerschaft - so hart es nun auch klingen mag - unbedeutend.)
Beim heurigen Amadeus Award gibt es eben wieder diese herausstechende und nenenswerte Kategorie namens "FM4 Alternative Act des Jahres", welche mit herausragenden (aber der breiten Masse unbekannten) Künstlern unseres Landes bestückt ist.
Zur Abstimmung über den Sieger des heurigen Jahres stehen folgende österreichische Bands:

Quelle: Screenshot der FM4 Homepage
Mein Appell an die eifrigen Leser: Abstimmen, falls ihr Willens und in der Lage seid.
Ich persönlich schwanke bzw. schwankte zwischen zwei Bands, obwohl mir bis auf "Kamp" alle sehr gut gefallen. In meine engere Wahl kamen "The Staggers" (schließlich muss ich die bei mir heimische Truppe unterstützen) und "Naked Lunch" (wer den Teil 1 der März Review gelesen hat, weiß wie ich über diese Band denke).
Naja, was soll ich sagen. Obschon ich die Stückeln beider Bands oft höre / gehört habe und sie mir wirklich gut gefallen, musste eine Entscheidung gefällt werden. Schließlich wiesen die Radiobuttons der FM4 Abstimmungsseite auf eine Single-Choice Auswahl hin... Knifflig... aber doch eindeutig:
Der 60ties Rock n' Roll der Staggers läd immer wieder aufs neue zum Tanzen und Shaken ein, und ich möchte die Musik in keinster Weise missen (gut zum Tanzen, aber eben nicht mehr; passend dazu der kritische Kommentar von Oliver Welter: "Von jungen Menschen kommt da eine Reproduktion dessen, was ihre Väter gemacht haben - das finde ich erbärmlich"), aber Naked Lunch steht bei mir mometan sehr hoch im Kurs. Nicht nur musikalisch. Die ganze Einstellung der Band, die - über den Tellerrand blickende - Sichtweise, die etwas verschrobene und arrogant wirkende Präsenz (immer mit einem Augenzwinkern versehen) bei Interviews... einfach herrlich... NL sind Balsam für die Seele. Für meine Seele.
Das hieß für mich [x] Naked Lunch.
Die Ausstrahlung des Awards findet am 18.Mai 2007 ("Der österreichische Musikpreis wird am 17. Mai 2007 erstmals im Wiener Gasometer verliehen. Ö3-Moderator Andi Knoll führt durch den Abend. ORF 1 sendet die Award-Show am 18. Mai 2007 um 21:15 Uhr." Quelle: http://www2.aon.at/amadeus/news/Amadeus_2007.php) statt.
Wer sich noch an die Auftritte von "Drahdiwaberl" (Stefan Weber wurde für sein Lebenswerk geehrt) und "Gustav" erinnern kann, wird auch diese Amadeus Awards in freudiger Erwartung einschalten / besuchen...
In diesem Sinne... gute Unterhaltung ;)
P.S.: Review - Teil 2 gedeiht und gedeiht...
Edit am 17.04.2007: Hab gerade gesehen, dass die Kaiser Chiefs am Am. Award auftreten werden. Ein Grund mehr mal den Fernseher zu aktivieren...
Plötzlich war er im Kino: der sechste Teil der Rocky-Saga. Hauptdarsteller Sylvester Stallone, mittlerweile sechzig Jahre jung, wollte es noch einmal wissen. Von vielen belächelt und auch kritisiert, sah ich mir den Film im Kino an. Nur noch wenig konnte ich mich an die fünf anderen Teile zuvor erinnern, da es schon ewige Zeiten her war, dass ich sie gesehen hatte. Aber der Film an sich war genau das, was ich mir erwartet hatte: natürlich kein Kampffilm, wie es auch schon die fünf anderen nicht waren. Mir war natürlich sofort klar, warum viele Meinungen diesen Film als schlecht einstuften: "Zu wenig Action" , "Stallone zu alt" etc. Aber im Film steht ja nicht der Kampfsport im Vordergrund. Vielmehr geht es um den Underdog,
der den unglaublichen Aufstieg vom Nichts zum Superstar schafft, durch Ehrgeiz und dem unbedingen Willen, am Tag X seine Chance zu nützen. Rocky I, mit drei Oscars bedacht, schrieb Stallone in drei Wochen und erzählt den Beginn des Aufstiegs des jugen Rocky Balboa, der in einem Armenviertel in Philadelphia lebt.
Apollo Creed, Schwergewichtsweltmeister, sucht einen Ersatzgegner für den Titelkampf, da sein eigentlicher Gegener sich beim Training verletzt hatte. Rocky bekommt seine Chance auf den Titel und bereitet sich
auf den Kampf seines Lebens vor, den er (noch) nicht gewinnen kann. Die weiteren Teile zeigen die besten Kämpfe des mittlerweile im Wohlstand lebenden Weltmeisters Balboa, welche aber im fünften Teil durch
einen Betrüger seinen gesamten Reichtum verliert und wieder dort landet wo alles anfing. Als Weltmeister abgetreten, trainiert er einen Newcomer, seinen "Klon" wie die Presse schreibt. Viele sehen in Tommy Gun, seinem Schützling, die Reinkarnation von Rocky, der als Weltmeister zwar abgetreten war, an seiner Beliebtheit jedoch nichts eingebüßt hat. Gun jedoch wird ungedulig und unterschreibt einen Vertrag beim größten Promoter im Boxsport der ihm den Titelkampf verspricht. Er trennt sich von Balboa als Trainer und gewinnt den Titel. Doch die Presse setzt Gun unter Druck, beschwichtigt ihn, keinen Gegner gehabt zu haben, ein Kampf gegen Balboa soll stattfinden. Er fordertRocky auf offener Straße auf, gegen ihn anzutreten. Balboa verprügelt ihn und tritt ab.
Aja, richtig, ich hab ja erwähnt, dass ich mich an die letzten Teile nicht mehr so gut erinnern kann und dann sowas? Sehr zu meinem Erfreuen bekam ich von meinem Schatz alle fünf Teile ("The Rocky Anthology")
auf DVD. So konnten wir uns die komplette Vorgeschichte ansehen. Siebzehn Jahre waren seither vergangen, Rocky sichtlich gealtert und trotzdem mit dem Herz des jungen Balboa, dem Italian Stallion, wie er genannt wurde, sieht in einem Interview mit dem aktuellen Weltmeister eine Computersimulation seiner selbst gegen ihn, wo er als Sieger hervorgehen würde. Er beschließt, den letzten Kampf seines Leben zu bestreiten. Schlussendlich kann er als einziger über die ganze Distanz gegen den aktuellen Champ gehen und verliert knapp nach Punkten. Doch dass ist nicht wichtig, schließlich musste er sich es selbst noch einmal beweisen. Persönlich muss ich sagen finde ich die ganze Filmreihe eine schlichte Sensation, zumal man über die schauspielerischen Leistungen diskutieren kann, die Geschichte aber unübertroffen ist.
Allein schon die Trainingseinstellungen sind Kult die Musik sowie einige Zitate wie : "AAAAAAAAAAidrian", "Es ist erst vorbei, wenns vorbei ist! - Ist das ein Spurch aus den achzigern? - Nein wohl eher aus den siebzigern."
Go on! With heart and fire!
Ich kann mein Glück noch gar nicht fassen. Bin sprachlos... vor Freude, vor Euphorie... DAS ist das BESTE frühzeitige Geburtstagsgeschenk aller Zeiten...
Danke Lukas. Ich kenn dich zwar nicht, und du mich nicht, aber danke. Wärst in meiner Nähe würd ich dich drücken (auf die männliche, nicht schwule Art natürlich ;))...
Wenn man etwas wertvolles verliert und nie mehr wieder findet, auch nach intensiver Suche nicht bekommt, dann verliert man irgendwann die Hoffnung. Nicht so bei diesem Lied. Bei dieser Version...
Gerade eben hab ich die LIVE VERSION von FINALLY - gesungen von Glen Hansard in der FM4 Morning Show vor über 1,5 Jahren - bekommen... Mad World und Hurt (von Gary Jules respek. Johnny Cash) sind die anderen zwei Songs die in dieser Liga spielen. Aber diese Interpretation von Finally..... Wahnsinn.... Kein Lied versetzt mich in eine derartige - körperlich wie emotionale - unfassbare Stimmung... mir läuft's jedesmal kalt den Rücken runter. Eiskalt. Und ich lasse sofort ALLES stehen und liegen (wer mich kennt, der weiß, dass ich selten etwas sofort stehen und liegen lasse) und höre nurmehr, nein, ich genieße...
*seufz*
P.S.: Am Samstag spielen die fünf irischen Burschen im Orpheum in Graz. Ob ich dort bin, habe ich noch nicht entschieden. Denn genau an diesem Tag ist das Finale des Poker Master... verdammt...
Related Links:
Momentan mein absolutes Lieblingslied- bzw. video. Es hat ein bißchen gebraucht bis mir das letzte Muse Album schlussendlich doch gefiel... Nicht unwesentlichen Anteil daran hatte Knights of Cydonia...
Nicht nur musikalisch sondern auch textuell ein Meisterwerk... Untermalt mit einem herrlichen sci-fi-western Video, das durch Charme und Witz brilliert ... Was bleibt da noch zu sagen, but: "press the play button"
Come ride with me
Through the veins of history
I'll show you how god
Falls asleep on the job
And how can we win
When fools can be kings
Don't waste your time
Or time will waste you
No one's gonna take me alive
The time has come to make things right
You and I must fight for our rights
You and I must fight to survive
No one's gonna take me alive
The time has come to make things right
You and I must fight for our rights
You and I must fight to survive
No one's gonna take me alive
The time has come to make things right
You and I must fight for our rights
You and I must fight to survive
...aber leider zur falschen Zeit. Ich bin ja bekennender "Six Feet Under" Liebhaber...
Wie kann man eine Serie samstags um 00:10 Uhr laufen lassen? Gerade zu der Zeit, bei dem das sehende Publikum (18 - 35 Jahre) sicher nicht vor dem Teleschirm sitzen wird...
... wieso?
Das wird dann wohl nix aus der fünften Staffel... so ein Mist
"Wenn man jung ist, macht man keine Fehler, man probiert nur aus" N/P S3
Um mal wieder ein bisschen Abwechslung hier reinzubringen, habe ich mir vorgenommen, von Zeit zu Zeit einige Songs zu "analysieren".
Song: Take me out
Interpret: Franz Ferdinand
Jahr: 2004
Album: Franz Ferdinand
Franz Ferdinand - ihreszeichens offensichtlich angetan vom gleichnamigen österreichischen Thonfolger - haben tatsächlich diesen Namen gewählt, weil dessen Ermordung einen so entscheidenden Effekt auf die Weltgeschichte hatte.
Mit "Take me out", der zweiten Single aus ihrem Debütalbum gelang der internationale Durchbruch. Die Jungs aus Glasgow gehören seit meiner Abrüstzeit vom Bundesheer zu meinen absoluten Lieblingsbands, nicht zuletzt wegen diesem Song und ich denke mir mal, Itchy wird mir da auch recht geben. Hört man diesen Titel zum ersten Mal fällt einem sofort der Rythmuswechsel nach den ersten Takten im Lied auf, welcher sofort zum "abgehen" verleiten. Einmal gehört, bleibt er im Ohr... Sensationell auch das video, was nicht zu unrecht oft als "Meisterwerk der Videokunst" bezeichnet wird. Die Jungs habens eben drauf!
"So if you're lonely
You know I'm here waiting for you
'm just a cross-hair
I'm just a shot away from you"
Song: The Show must go on
Interpret: Queen
Jahr: 1991
Album: Innuendo
Da voriges Jahr mein persönliches "Queen"- Jahr darstellte, möchte ich heute über eine der letzten Singles schreiben, die Freddie Mercury gemeinsam mit Queen aufgenommen hat."The show must go on" und "These Are the Days of Our Lives" stellt quasi den Abschied Mercurys dar, da er bereits wusste, dass sein Leben bald ein Ende nehmen würde, weil er schon seit längerem an AIDS erkrankt war, diese Tatsache allerdings vor der Öffentlichkeit lange geheimhielt. Das Album "Innuendo" erschien Anfang Februar '91, also knapp zehn Monate vor Mercurys Tod. In einem Interview sagte Gitarrist und Freund Brian May,dass Freddie nur noch selten an den Tracks arbeiten konnte, doch der willensstarke Mercury meinte bloß: "Schreibt mir was ihr könnt, ich werde es singen." Wenige Stunden vor seinem Tod gab er seine mittlerweile offensichtliche Krankheit bekannt. In den Tagen nach seinem Ableben brach ein wahrer Ansturm auf die vierte Singleauskopplung von "Innuendo" aus, und der Titel erreichte in mehreren Ländern Top 10 Platzierungen.
"My soul is painted like the wings of butterflies,
Fairy tales of yesterday, will grow but never die,
I can fly, my friends!"
...und warum noch keine stattgefunden hat. Nirgendwo im gesamten Universum...
... und die Antwort auf noch soooo viele Fragen, hält die Sendnung "Alpha Centauri" auf dem Bayrischen Rundfunk bereit.
Die Sendung ist einfach zu genial um sie nur für mich zu behalten. Physik für den Laien verständlich dargelegt und noch dazu mit trockenem Humor garniert. Schlicht und ergreifend sensationell.
Sonntags, meistens ab 22:30 Uhr auf Bayern Alpha.
> Link zur Seite <
Nachdem ich schon öfters Textpassagen von Johnny Cash, insbesondere dem Coversong "Hurt" zitiert habe, wird es Zeit das gesamte Lied inklusive Video zu präsentieren.
Trent Reznor macht in der Originalversion schon alles richtig und das Lied wirkt unheimlich, unverschämt intensiv. Herr Cash hingegen verpasst diesem Meisterwerk seinen eigenen Charakter, der es mir jedes Mal kalt den Rücken laufen lässt.. Gänsehaut.
Alleine wie er bei "I cannot repair" hilflos die Arme hebt, sagt soviel. Ich kann nur unzureichend beschreiben, was ich bei diesem Song empfinde. Worte sind in solchen Fällen doch ein unbrauchbares Ausdrucksmittel.
Danke für dieses Lied
Für deine Version und
Für dieses Video.
...vor nicht allzu langer Zeit selbst passiert ist, nenne ich jetzt den "Number One" Song, der Songs, die man nicht
hören sollte, wenn vor kurzem eine Beziehung in die Brüche ging
(bemerkt jemand die Ähnlichkeit zu 'High Fidelity'? Ja, sie ist
beabsichtigt. Grund dafür ist, dass mein Leben momentan, sehr dem von John Cusack im Film ähnelt.)
i know you met someone last night
see it in your eyes
you said "we only talked, allright?"
now that's a big lie
and i know it's all over now
i guess we lost our love somehow
the moment you left through that door
i know you'll never come back here no more
you came and took your things today
gave me your ring back
i never thought it'd end this way
fell in your lovetrap
and i know it's all over now
i guess we lost our love somehow
the moment you left through that door
i know you'll never come back here no more
you said you're never coming back home
you got me choking
now that's a typical syndrome
when a heart gets broken
broken, oh yeah
...
nikola sarcevic - lovetrap
Der Song trifft es einfach zu perfekt (inhaltlich wie melodisch), da bleibt kein Auge trocken ;).
Man könnte jetzt meinen ich hätte es noch immer nicht verarbeitet. Dem
muss ich widersprechen. Es tat die ersten beiden Wochen direkt im
Anschluss scheiß weh. Ja, so ein sprichwörtlicher KITN (Kick in the
nuts), tut halt etwas weh, und schmerzt auch meistens dort, wo man
nicht getroffen wurde (männliche Leser werden wissen was ich meine).
Warum ich mich bislang noch nicht drübergetraut hatte, einen Eintrag zu
schreiben der dies anspricht (obwohl ich schon im September versprochen
hatte, einen dementsprechenden am nächsten Tag nachzuliefern), weiß ich nicht genau.
Abstand war bitter nötig. Soviel steht fest. Es hat mich verändert,
zumindest meine Sichtweise der Welt etwas... wie soll ich es
ausdrücken... zurechtgerückt. Wenn ein Ereignis eintritt, dass dich
dazu bewegt deine Lebensmaxime zu überdenken, dann solltest du dies
auch tun. In meinem Fall, betraf dies gleich mehrere Dinge:
No.1: Meine bewusst gelebte Naivität (Dies kann man auf viele Dinge
beziehen. Ich vertraute Menschen, ohne die übliche Skepsis an den Tag
zu legen. Ich glaubte an das Märchen der Treue und habe gelernt, dass
ich nicht die geringste Ahnung habe was Liebe im romantischen Sinne
bedeutet)
No.2: Meine (bislang) unerschütterliche Lebensfreude und Freundlichkeit
(Zuerst der Einbruch, aber dann bin ich über meine alte 'Form' hinausgewachsen'. Was das genau bedeutet
erläutere ich vielleicht ein anderes Mal. Mein freundliches Auftreten
hat sich gemindert, was mit dem nächsten Punkt einhergeht)
No.3: Meine - grundsätzlich - altruistische Einstellung zu allem und jeden hat sich ebenfalls verändert. Denn, lebst du in der heutigen Gesellschaft nicht als Egoist und
Egozentriker, wirst du zwangsläufig untergehen. Setzt du deine Ellbogen
nicht im richtigen Maße ein, wird dir früher oder später jeder auf dem Kopf
herumtanzen. Es wird förmlich als Schwäche angesehen (und anschließend
ausgenutzt), wenn man Selbstloses vollbringt. Ist das nicht krank?
Läuft da nicht etwas falsch? Ach so, Entschuldigung, solche Gedanken
müssen unterdrückt werden.
No.4: Es gäbe noch einiges, nur fehlt mir dazu die Konzentration / Geduld / Motivation... *vertagt*
Ich kann momentan nicht alles (er)fassen. Mir schwirrt zuviel Neues,
zuviel Gutes durch den Kopf. Dies hat aber mit dem sehr Positivem
Erlebnis der letzten Tage zu tun, welches ich schon im vorigen Eintrag
angeschnitten habe.
(Notiz an mich: Erweitern, bei Einfällen. Noch sehr unvollständig.)
Unklarheiten werden bald mit dem richtigen Eintrag zu meiner vergangenen Beziehung beseitigt werden.
(Weitere Notiz an mich: Schieb's nicht noch weiter auf!)
so long... und jetzt denkt mal über den Tod nach, denn wir werden ALLE sterben.
"Ist die Zeitkoordinate nur lange genug, sinkt die Überlebenschance für jeden auf Null"
"Erinnern Sie sich an die Plakate auf denen stand: 'Heute ist der erste Tag vom Rest ihres Lebens'? Nun, das trifft auf jeden Tag zu, außer auf einen: Auf den Tag, an dem man stirbt!"
P.S.:
Sollte Sie dieser Eintrag zum Nachdenken angeregt haben, sendet bitte Wachrüttelgebühren in der Höhe von EUR
1,- an folgende Kontonummer: 00301...
P.P.S.: Haben Sie dem Gedankengang ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr folgen können? Macht auch nichts, mir geht's nicht anders :)
Liste unerledigter Dinge:
momentan bei mir im repeat mode;
All around me are familiar faces
Worn out places
Worn out faces
Bright and early for the daily races
Going no where
Going no where
Their tears are filling up their glasses
No expression
No expression
Hide my head I wanna drown my sorrow
No tomorrow
No tomorrow
And I find it kind of funny
I find it kind of sad
The dreams in which I'm dying are the best I've ever had
I find it hard to tell you
I find it hard to take
When people run in circles it's a very very
Mad world
Mad world
Am 5. September w?rde (so finde ich) einer der groessten Kuenstler des 20. Jahrhunderts seinen 60. Geburtstag feiern: Freddie Mercury, Frontman von "Queen".
