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Happy 2007

| autor: smi | datum: 31. Dezember 2006 - 19:57 Uhr |

Ich halte mich kurz: Zunächst allen unseren treuen Lesern ein frohes, neues Jahr!

Meinereiner wird heute wohl Mitternacht verschlafen, Grund: Die Grippe rafft mich dahin, geh jetzt schlafen.

cu next year


Über Gott und die Welt, Part I

| autor: smi | datum: 21. Dezember 2006 - 23:16 Uhr |

Der letzte Eintrag von Itchy hat mich inspiriert, einige Überlegungen niederzuschreiben, die das Thema Universum, Tod und Leben umfassen, sozusagen meine persönliche Meinung und Einstellung über diese Themen,
wohin wir (nicht) gehen und warum alles so ist, wie es eben ist.
Wen's interessiert möge auf "weiter" klicken ... (weiter)

Zeitreisen...

| autor: Itchy | datum: 19. Dezember 2006 - 20:45 Uhr |

...und warum noch keine stattgefunden hat. Nirgendwo im gesamten Universum...


... und die Antwort auf noch soooo viele Fragen, hält die Sendnung "Alpha Centauri" auf dem Bayrischen Rundfunk bereit.

Die Sendung ist einfach zu genial um sie nur für mich zu behalten. Physik für den Laien verständlich dargelegt und noch dazu mit trockenem Humor garniert. Schlicht und ergreifend sensationell.


Sonntags, meistens ab 22:30 Uhr auf Bayern Alpha.
> Link zur Seite <


Wenn Partys anders als üblich verlaufen...

| autor: Itchy | datum: 19. Dezember 2006 - 20:40 Uhr |

Die Feierveranstaltung (aka Party) die kürzlich (am ersten des Dezembers) bei E. und K. in der Wohnung über die Bühne ging, war nebst genialer Unterhaltung und „ana Fetzngaudi“ auch noch von Diskussionen tiefgründigerer Natur geprägt. Zumindest bei mir. Teilweise.

Am Abend vorher besuchte ich eine der „Sigmund Freud Memorial Lectures“ in einem Hörsaal bei uns auf der FH. Das Thema wurde ‚angeteast’ mit „Gebärneid des Mannes“. Ein solch provokanter Titel erregte natürlich meine Aufmerksamkeit. Wie sollte es anders sein. Kurzum konnte der Vortrag meinem hohen Erwartungsdruck nicht standhalten, sondern enttäuschte etwas. Der Vortragende wollte eher durch die Diskussion Anregungen und Ideen für seine Theorien zu seinem Ödipuskomplex (er nennt ihn Oresteskomplex), in dem man seine eigene Mutter nicht heiraten, sondern töten möchte, erhalten. Scheinbar fehlt mir die nötige Intelligenz, der Weitblick, oder was auch immer, nur kann ich nicht – wie es scheinbar Psychoanalytiker gerne tun – nachvollziehen, warum die orale Phase eine so entscheidende Bedeutung für unsere Entwicklung hat. Man KANN doch nicht alles an Verhalten im Erwachsenenalter DARAUF zurückführen. Meiner Meinung nach wäre dies schlichtweg falsch.

Vor allem die Überlegung des Vortragenden, dass man durch das man beim „Gestillt werden“ durch die Mutterbrust, unterbewusst die Angst hegt, von der Mutter gefressen werden zu können, diese Angst bzw. den resultierenden Hass auf die Mutter projiziert, dies aber nicht wirklich schafft, sondern es deswegen weiter auf die Natur ablegt. Daraus entsteht die Begründung die Natur zu erobern / zerstören zu wollen (unterbewusst natürlich).

Ich kann’s wie gesagt nicht nachvollziehen. Blicken Psychoanalytiker denn nicht über den Tellerrand ihres Fachgebietes hinaus? Es prägt mich doch – vor allem – in der pubertären Phase meines Lebens, viel mehr mein Familien- aber noch mehr mein Freundesumfeld (als Beispiel). Das ist doch die offensichtlichste Beobachtung die man machen könnte.

Gebärneid, allgemein als existent darzustellen, halte ich ebenfalls genau so falsch wie den Penisneid von Frauen. Wieso soll es denn immer Neid auf das andere Geschlecht geben? Sicher, Männer können keine biologischen Kinder bekommen. Aber deswegen suchen sie sich doch nicht Männerkinder – also Ersatzkinder – in zum Beispiel technologischen Errungenschaften. Oder?

Das der Mann irgendwann in Zukunft für die Fortpflanzung unnötig sein könnte, ist mit dem Argument zu entkräften, dass ja auch eine künstliche Gebärmütter entwickelt werden könnte. Was nun wahrscheinlicher ist, und ob es überhaupt wahrscheinlich ist, sei dahingestellt.

Viel interessanter ist doch die Frage, welche soziologische/soziale/gesellschaftliche Rolle der Mann zukünftig einnehmen wird. Momentan herrscht ein unübersehbarer Trend der Frau zur kompletten Unabhängigkeit dem Mann gegenüber vor. Frauen verdienen ihren Lebensunterhalt allein, Sorgen auch sonst für sich allein, und die Komponente Schutz des Mannes fällt genauso weg, da es heutzutage keine Gefahren im damaligen Sinne mehr gibt.

D.h. der Mann der für die Nahrung und Schutz zuständig ist, damit der Nachwuchs gefahrenfrei dem Nest entwachsen kann, fällt weg. Gut, und genau hier fühl ich mich dann auch von der ganzen Frauen/Feminismus/Gleichberechtigungsbewegung (bitte nicht böse sein, wenn ich nicht erfasse was, was genau bedeutet) verarscht. Ist es das Ziel den Mann irgendwann für unnötig zu erklären? Schließlich hab ich mir nicht ausgesucht, dass mir die Natur eingetrichtert hat, ein bestimmtes, instinktives Verhalten an den Tag zu legen. Wenn ich mit einer Frau zusammen bin, will ich für sie Sorgen, sie beschützen. Übernimmt sie diesen (also den eigentlich männlichen) fühlt man sich doch als Mann zu Recht „beschnitten“. Was bleibt für uns Männer dann noch zu tun (abgesehen von der Zeugung)?

Wieso herrscht bei Frauen im Moment dieses extrem starke Bedürfnis vor, den Mann komplett substituieren zu wollen? Ich versteh’s nicht. Ist das die Rache dafür, dass die Großvätergeneration, das Schema noch befolgt hat und in gewissen Bereichen die Frau noch unterdrückt hat?

Gleichberechtigung (im Sinne von wirklich GLEICH sein; ich rede nicht von gerechter, fairer und gleicher Behandlung, Bezahlung, etc.) kann doch nicht das Ziel sein? Wozu gibt es dann unterschiedliche Geschlechter? Es GIBT unterschiedliche Rollen und damit muss sich jeder abfinden.

Bin schon gespannt, ob ich wenigstens ein bisschen zu einer Diskussion angeregt habe… Kommentare sind sehr willkommen.

Ich geh jetzt Badminton (absolut genialer Sport) spielen.


Diplomarbeitsantrag - Der Weg ist bereitet

| autor: Itchy | datum: 19. Dezember 2006 - 16:05 Uhr |

In letzter Zeit überschlagen sich die Ereignisse immens. Die Turbulenzen haben aber seit heute ihren fahlen und unsicheren Beigeschmack verloren.


…Rückblende

Grund für meinen letzten Eintrag war, die Zu

rückweisung meines Diplomarbeitsantrages. „Etwas“ verärgert darüber, schlich sich nebenbei auch noch die missverständliche Auffassung meinerseits ein, dass er absolut abgelehnt wurde. Dem war aber keinesfalls so. Wie sich herausstellte sollte ich nur ein paar Nachbesserungen tätigen.

Blöderweise schrieb ich jedoch ein genauso missverständliches E-Mail an meinen Berufspraktikumsbetreuer auf der FH.

Dessen Antwort bereitete den Grund für mein Herzrasen an dem besagten Vormittag um 09:15 Uhr: „Herr M. es ist schlicht und ergreifend eine Frechheit, wie Sie mit mir/uns umgehen!“ *schluck*

Ich fühlte mich als würde jemand meine Luftröhre mit einer Rohrzange bearbeiten. Mir ist nun auch klar, was mit dem Sprichwort „… das Herz in die Hose gerutscht“, gemeint ist.

Vorbei die die Coolness, kein lässiger Grinser. Blanke Panik stand in dicken, fetten Buchstaben auf meiner Stirn.

Zwei Gedanken schossen blitzschnell in mein Bewusstsein: „Der wohl dümmste Fehler den ich zu diesem Zeitpunkt machen hätt können.“ Und: „Was isn überhaupt los?“

Einerseits war ich einsichtig und wusste, dass meine Floskeln scheinbar genauso aufgenommen wurden wie sie NICHT gemeint waren, andererseits war ich schockiert über das Ausmaß (die Gewaltigkeit der Worte) der Antwort und wie klein ich mich plötzlich fühlte. „Was bedeutet das jetzt…? Alles verhaut? Kein guter Start für die Diplomarbeit! Fuck! Jürgen du bist so ein Idiot!“

Verdammt, hätte ich bloß den Schlusssatz weggelassen. Der ohnehin gestresste und leicht reizbare Professor hatte ihn scheinbar am allerwenigstens benötigt.

„Hoffentlich verstehen Sie mich jetzt.“ Wenn man will kann man ihn immer als Provokation auffassen, als Befehl. „Hoffentlich verstehen Sie mich jetzt, DENN SONST…!“ Jürgen was hast du dir nur bei dieser Wortwahl gedacht???

Warum ich, NACHDEM ich schon alles mit meinem gewünschten Diplomarbeitsbetreuer geklärt hatte, noch mal eine E-Mail an meinen Berufspraktikumsbetreuer schickte – vor allem mit diesem missverständlichen Wortlaut – weiß ich nicht. Ich glaube ich stand unter dem Motto:“Lass deine eigene Dummheit gegen dich arbeiten - Olé“

Fazit: Immer die direkte Kommunikation bevorzugen, und keine – leicht reizbaren – Professoren, noch mehr ungewollt reizen/provozieren.


Alles wird gut

Dieser Tag (war übrigens am 04 bzw. 05.12.2006) hat mir mindestens zwei Jahre meines Lebens geraubt. Aber solche Erfahrungen muss man wohl machen. Momentan hasse ich ja nichts mehr als Langeweile. Somit kann ich auch darauß etwas Positives ziehen.

Jedenfalls, setzte ich so schnell ich konnte ein Entschuldigungsschreiben auf, in dem ich beteuerte, dass ich es ja überhaupt nicht so meinte… Es wurde akzeptiert und alles ist – sozusagen – wieder im Lot.

Den Antrag musste ich ohnehin überarbeiten. Ich hätte mir also diese ganze Episode schenken können.


Eingebung durch Ablenkung

Stundenlang grübelte ich über die Ausbesserungen am Antrag (aufgeputscht mit Frischluft, kaltem, klaren Wasser und einer halben Packung Dextrose im Blut). „wissenschaftliche Relevanz“ müsse hervorgestrichen werden. Ja, verdammt, ich weiß, Konzepte ein Data Warehouse einzuführen gibt es schon zu Hauf… Heute geht nix mehr. Drüber schlafen sollte helfen.
Es half nicht.
Die zündende Idee, das gewisse etwas fehlte nicht nur dem Gremium (welches über die Annahme des Antrags entscheidet), sondern vor allem mir selbst.

Im Dunkel der Nacht, begleitet von den Klappergeräuschen in meinem Auto schoss es mir kurz vor St. Johann ein, die Idee, der Aufhänger, das gewisse Etwas, das Innovative, die RELEVANZ. Ständig wiederholte ich meinen Einfall auf der restlichen Heimfahrt, ein bisschen kam ich mir schon so neurotisch vor wie Monk. Ich dachte die Idee wäre flüchtig wie ein zart aufgetragenes Parfum. Je länger ich brauche, um sehr mehr entschwindet sie wieder meiner Gedankenwelt.

Bis 03:00 Uhr früh brachte ich meine Eingebung zu Papier. Mir gefiel sie. Sehr sogar. Ich belächelte mein „Werk“ und sagte leise zu mir. „Ja, das ist es“


Erlösung

Heute, einen halben Monat später hab ich die erlösende und erfreuliche Nachricht erhalten, dass mein Antrag für das Thema „Business Intelligence Integration“ einer Diplomarbeit würdig ist und den Qualitätskriterien entsprechen würde. Die E-Mail mit dem Betreff „Ihr Antrag wurde angenommen“ hat mir den Tag versüßt, und das nagende Gefühl der Ungewissenheit hat sich endgültig verabschiedet.

Der Weg ist bereitet, ich habe die letzte Kurve vor der Zielgeraden passiert. Die letzten Meter sind zwar noch länger und anstrenger als mir momentan bewusst ist, aber es liegen keine unüberwindbaren Hindernisse mehr im Weg. Was ich aus dem Thema mache, liegt nurmehr an mir. Gott sei Dank.


Schnee, II.

| autor: smi | datum: 18. Dezember 2006 - 19:58 Uhr |

So, jetzt ist es also passiert. Ein paar Zentimeter Neuschnee liegen auf der Straße. Zumindest in unseren Lagen.

Und wie sollte es auch anders sein: Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen dass ich es nachhause geschafft hab.
Zunächst ist alles noch glatt verlaufen, bis ca. 200m vor dem rettenden Heim, trautes Heim, Glück allein sag ich da nur. Das letzte Steilstück war zu glatt, die Winterreifen bei meinem Auto sind - wie zu befürchten war - nicht die besten (dafür aber geschenkt, was jetzt auch nicht viel hilft).

So kam es, dass das ich fünfzig Meter vor unserem Haus mal eine Kehrwendung um 180° Grad durchführte und nochmals Anlauf nahm. Zu meinem Glück hatte ich durch meine "herumwüderei" einigen Schnee entfernt und so kam es, dass ich es beim zweiten Anlauf dann doch schaffte (über einen kleinen Umweg über unseren Nachbarn).

Das heißt für mich und die nächste Woche:

  • Reifen kaufen, oder
  • Schneeketten, wobei
  • Punkt 1 eher zutreffen wird, weil
  • dieser Punkt eigentlich sinnlos ist, weil ich nicht mehr weiß, was ich eigentlich schreiben wollte

Egal, allein heute hab ich gesehn, was den Winter noch so alles passieren wird. Doch zum Glück ist ja nächste Woche Urlaub...



What if...

| autor: Itchy | datum: 13. Dezember 2006 - 22:18 Uhr |

... was ist wenn ich nicht für das regelmäßige "bloggen" geschaffen bin. Zu große Zeiträume tun sich zwischen meinen Einträgen auf. Nur eine Phase, oder kann ich nicht schreiben, wenn ich durch andere Angelegenheiten blockiert bin?
Da schafft es der Blog nicht mal mehr als Katalysator, als metaphorischer Boxsack herzuhalten...
Als Ausrede, die mangelnde Zeit als Grund vorzuschieben zählt wohl nicht.

Mittlerweile bin ich mir aber ziemlich sicher, dass es die Hochs und Tiefs sind, die sich in den letzten Tagen und Wochen schlagartig abgewechselt haben. Normalerweise bin ich sehr empfänglich für eine erhöhte Adrenalin / Dopamin / Serotoninausschüttung. Wird dies jedoch zuviel, kommt man sich vor, wie wenn man Halt sucht, aber von dem Ast, an dem man sich gerade geklammert hat, immer wieder abrutscht.
Wenn du mit um 09:30 Uhr vormittags, mit einem Puls von 160 vor dem PC sitzt - ich wiederhole SITZT - dann kann das nicht gesund sein. Verscherze es dir nie mit Leuten auf die du bei einer SEHR wichtigen, zukünftigen Tätigkeit angewiesen bist...


Was ich damit genau meine, und was alles passiert ist, schreibe ich - zumindest Auszugsweise - morgen.

recently read/watched/listened to:
- Casino Royal (007er der anderen, erfrischenden Art)
- Nick Hornby - High Fidelity (noch immer dabei)
- Fahrenheit 451 (noch immer dabei)

todo:
- "departed" anschauen
- snowboard zeugs kaufen... (in hoffender Erwartung auf Schnee)


Schnee

| autor: smi | datum: 07. Dezember 2006 - 21:01 Uhr |

Zugegeben, heuer war noch nicht viel davon zu sehen, im Gegenteil:
Temperaturen bis 18 Grad, ein Wetter, dass eher an Ende April als
an Advent erinnert...

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Running free

| autor: smi | datum: 03. Dezember 2006 - 18:18 Uhr |

Ach wie herrlich, hatte ich doch schon beinahe vergessen, wie sehr einem der Sport abgehen kann. Gestern war ich mit meiner Sonja bei der HSG Bärnb./Köflach Handball zusehen. Mit dem Anpfiff merkte ich, wie wieder die Lust am Sport in mir hoch kam. Die Verletztung am Fuss ist zwar noch deutlich sichtbar, jedoch spüre ich keine Schmerzen beim "normalen" gehen. Und nachdem ich mir am gleichen Tag zuvor auch noch neue Laufschuhe zugelegt hatte, stand für mich fest: Heute ist es soweit, mein persönliches Comeback...

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