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Hurt

| autor: Itchy | datum: 28. November 2006 - 16:08 Uhr |

Nachdem ich schon öfters Textpassagen von Johnny Cash, insbesondere dem Coversong "Hurt" zitiert habe, wird es Zeit das gesamte Lied inklusive Video zu präsentieren.

Trent Reznor macht in der Originalversion schon alles richtig und das Lied wirkt unheimlich, unverschämt intensiv. Herr Cash hingegen verpasst diesem Meisterwerk seinen eigenen Charakter, der es mir jedes Mal kalt den Rücken laufen lässt.. Gänsehaut.

Alleine wie er bei "I cannot repair" hilflos die Arme hebt, sagt soviel. Ich kann nur unzureichend beschreiben, was ich bei diesem Song empfinde. Worte sind in solchen Fällen doch ein unbrauchbares Ausdrucksmittel.

Danke für dieses Lied
Für deine Version und
Für dieses Video.


Weil's mir...

| autor: Itchy | datum: 23. November 2006 - 20:39 Uhr |

...vor nicht allzu langer Zeit selbst passiert ist, nenne ich jetzt den "Number One" Song, der Songs, die man nicht hören sollte, wenn vor kurzem eine Beziehung in die Brüche ging (bemerkt jemand die Ähnlichkeit zu 'High Fidelity'? Ja, sie ist beabsichtigt. Grund dafür ist, dass mein Leben momentan, sehr dem von John Cusack im Film ähnelt.)

i know you met someone last night
see it in your eyes
you said "we only talked, allright?"
now that's a big lie

and i know it's all over now
i guess we lost our love somehow
the moment you left through that door
i know you'll never come back here no more

you came and took your things today
gave me your ring back
i never thought it'd end this way
fell in your lovetrap

and i know it's all over now
i guess we lost our love somehow
the moment you left through that door
i know you'll never come back here no more

you said you're never coming back home
you got me choking
now that's a typical syndrome
when a heart gets broken
broken, oh yeah
...

nikola sarcevic - lovetrap

Der Song trifft es einfach zu perfekt (inhaltlich wie melodisch), da bleibt kein Auge trocken ;).
Man könnte jetzt meinen ich hätte es noch immer nicht verarbeitet. Dem muss ich widersprechen. Es tat die ersten beiden Wochen direkt im Anschluss scheiß weh. Ja, so ein sprichwörtlicher KITN (Kick in the nuts), tut halt etwas weh, und schmerzt auch meistens dort, wo man nicht getroffen wurde (männliche Leser werden wissen was ich meine). Warum ich mich bislang noch nicht drübergetraut hatte, einen Eintrag zu schreiben der dies anspricht (obwohl ich schon im September versprochen hatte, einen dementsprechenden am nächsten Tag nachzuliefern), weiß ich nicht genau.
Abstand war bitter nötig. Soviel steht fest. Es hat mich verändert, zumindest meine Sichtweise der Welt etwas... wie soll ich es ausdrücken... zurechtgerückt. Wenn ein Ereignis eintritt, dass dich dazu bewegt deine Lebensmaxime zu überdenken, dann solltest du dies auch tun. In meinem Fall, betraf dies gleich mehrere Dinge:

No.1:
Meine bewusst gelebte Naivität (Dies kann man auf viele Dinge beziehen. Ich vertraute Menschen, ohne die übliche Skepsis an den Tag zu legen. Ich glaubte an das Märchen der Treue und habe gelernt, dass ich nicht die geringste Ahnung habe was Liebe im romantischen Sinne bedeutet)

No.2: Meine (bislang) unerschütterliche Lebensfreude und Freundlichkeit (Zuerst der Einbruch, aber dann bin ich über meine alte 'Form' hinausgewachsen'. Was das genau bedeutet erläutere ich vielleicht ein anderes Mal. Mein freundliches Auftreten hat sich gemindert, was mit dem nächsten Punkt einhergeht)

No.3: Meine - grundsätzlich - altruistische Einstellung zu allem und jeden hat sich ebenfalls verändert. Denn, lebst du in der heutigen Gesellschaft nicht als Egoist und Egozentriker, wirst du zwangsläufig untergehen. Setzt du deine Ellbogen nicht im richtigen Maße ein, wird dir früher oder später jeder auf dem Kopf herumtanzen. Es wird förmlich als Schwäche angesehen (und anschließend ausgenutzt), wenn man Selbstloses vollbringt. Ist das nicht krank? Läuft da nicht etwas falsch? Ach so, Entschuldigung, solche Gedanken müssen unterdrückt werden.

No.4:
Es gäbe noch einiges, nur fehlt mir dazu die Konzentration / Geduld / Motivation... *vertagt*

Ich kann momentan nicht alles (er)fassen. Mir schwirrt zuviel Neues, zuviel Gutes durch den Kopf. Dies hat aber mit dem sehr Positivem Erlebnis der letzten Tage zu tun, welches ich schon im vorigen Eintrag angeschnitten habe.

(Notiz an mich: Erweitern, bei Einfällen. Noch sehr unvollständig.)

Unklarheiten werden bald mit dem richtigen Eintrag zu meiner vergangenen Beziehung beseitigt werden.

(Weitere Notiz an mich: Schieb's nicht noch weiter auf!)

so long... und jetzt denkt mal über den Tod nach, denn wir werden ALLE sterben.

"Ist die Zeitkoordinate nur lange genug, sinkt die Überlebenschance für jeden auf Null"

"Erinnern Sie sich an die Plakate auf denen stand: 'Heute ist der erste Tag vom Rest ihres Lebens'? Nun, das trifft auf jeden Tag zu, außer auf einen: Auf den Tag, an dem man stirbt!"


P.S.: Sollte Sie dieser Eintrag zum Nachdenken angeregt haben, sendet bitte Wachrüttelgebühren in der Höhe von EUR 1,- an folgende Kontonummer: 00301...

P.P.S.: Haben Sie dem Gedankengang ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr folgen können? Macht auch nichts, mir geht's nicht anders :)

Liste unerledigter Dinge:

  • 'High Fidelity - Nick Hornby' lesen;
  • 'Der Affe in uns. Warum wir sind, wie wir sind - Frans de Waal',
    'Anybody Out There? oder: Die Suche nach neuen Welten
    - Dagmar Röhrlich',
    'Die Chancen der Globalisierung - Joseph E. Stiglitz',
    'Das Universum in der Nussschale. - Stephen W. Hawking'
    bestellen;


Eigentlich...

| autor: smi | datum: 22. November 2006 - 20:35 Uhr |

Eigentlich hab ich keine Ahnung, was jetzt hier eigentlich stehen soll.
Einfach mal so drauflos hämmern, den Gedanken freien Lauf lassen...
Man sagt ja Papier ist geduldig. Ich hoffe, mein Texteditor auch.

Wenn ich so durch mein Zimmer schaue, fallen mir Bilder auf, die in meinem Zimmer hängen - quer durch Zeiten wo noch vieles anders war, vieles ungewiss und vieles einfach super *sensational*. Angefangen von meinem 9. Geburtstag, über die HTL Zeit, den ganzen Festln und Veranstaltugen, meinem Ball, der Bundesheerzeit... Dazwischen hängen hängen diverse Erinnerungsstücke: die Essensmarken vom Heer, mein Schülerausweis, Medaillien und meine Busausweise aus der Zeit, wo ich noch vom Internat mit dem Bus in die Schule gefahren bin.

Eigentlich wirft man dabei aber immer nur den Blick zurück. Wer hat sich nicht schon gedacht, wie schön wäre es, einfach mal eine Woche vorwärts in die Zukunft zu blicken? Seltsamerweise fällt jeden sofort ein, dass er gern die Lottozahlen aufschreiben würde. Ehrlich gesagt, mir auch, schließlich leb ich ja nicht nur von Luft und Liebe. Trotzdem: Wer will schon wissen, wie sich sein Leben abspielt?
Wäre es noch wert, etwas zu tun, wenn man genau wüsste, was kommt? Oder würde man genau dann erst recht die Initiative ergreifen, versuchen das sprichwörtliche Ruder noch herumzureißen?

Eigentlich ist es schön zu wissen, dass man .... nichts weiß...

Warum fragen wir heute nach morgen,
wenn wir noch nicht begriffen haben,
was gestern geschah
(Helmut Peters)

Dinge die ich nicht mehr für möglich gehalten hätte...

| autor: Itchy | datum: 21. November 2006 - 12:16 Uhr |

Ja ich weiß, ich habe viel versprochen und noch immer nicht geliefert. Aber keine Sorge, die angekündigten Texte kommen. Mein letzter wirklicher Eintrag ist genau ein Monat her. Nachschub ist bitter nötig.

Momentan bin ich in einer Stimmungslage wie noch nie zu vor in meinem Leben. Im positiven Sinne.

Ich habe etwas gefunden, etwas dessen Suche ich schon lange aufgegeben hatte. Ein paar geschriebene Zeilen lassen die Hoffnung in mir wieder hochkeimen, dass doch nicht alles Brechreiz erregend oberflächlich und grausam unverständig ist.
Wenn jemand deine unausgesprochenen Gedanken nimmt und sie in solch' treffende Worte formt, dann ist das Schönheit.

Langsam beginne ich zu verstehen, was all die Literaten damit meinen.

Trotzdem habe ich Angst.
Sind die Erwartungen jetzt nicht doch zu hochgeschraubt?
Was wird von Angesicht zu Angesicht passieren?...


Für viele wird das jetzt alles keinen Sinn ergeben. Das war auch so gedacht. Eigentlich ist es eh nur für eine Person bestimmt ;)


Goodbye, Lovemobile

| autor: smi | datum: 16. November 2006 - 21:23 Uhr |

Über drei Jahre hat es ohne Macken seine Dienste versehen und so heißt es nach gemeinsamen 120.000km Abschied nehmen: das Lovemobile geht in den Ruhestand.

2003, die Zeit vor dem Bundesheer gelang es in meinen Besitz, dort mutierte es vom roten IIer Golf zum "Lovemobile", dank der purpurroten Sitzbezüge, die dann später doch etwas "sportlichere" ersetzt wurden.

Vor allem im Winter war die Action garantiert, man wusste nie, ob man es ohne Ketten den Berg hinauf schaffen würde. Doch dank nagelneuer Winterreifen schaffte ich es, gänzlich ohne auszukommen. Nie vergessen werde ich jenen Tag, wo ich einen Zettel auf meiner Windschutzscheibe fand, wo draufstand: "Ich bin leider in ihr Auto reingefahren". Doch die Delle wurde rasch repariert und nach einer ordentlichen Politur, die ich ihm regelmäßig verpasste, glänzte er wie am ersten Tag.

Schließlich wurde auch noch ein PC mit Monitor eingebaut, den ich aber wenig später wieder ausbauen musste, da die Anzeige nicht "Autotauglich" war.

So bin ich seit dem heutigen Tag wieder auf vier neueren Rädern unterwegs und hoffe, dass dieses auch so zuverlässig ist, wie mein Gölfi...


Back again...

| autor: Itchy | datum: 14. November 2006 - 18:29 Uhr |

Mittlerweile ist seit meinem letzten Eintrag fast ein Monat vergangen. Genug des Schweigens. Es warten vier Artikel auf Veröffentlichung inklusive Beschreibung zu den durchgeführten Blogumstellungen und mehr...

Möcht' wissen ob uns noch jemand treu geblieben ist, nachdem wir den Blog lange offline hatten und ebenfalls schon länger nix mehr geschrieben haben (zumindest ich)... Wenn nicht, auch kein Problem, hauptsächlich schreibe ich ja um ein kleines Tagebuch zu haben.

Aber ich tease mal meine nächsten Einträge an:

- Borat
- Generationen...
- Egozentrik vs. Altruismus
- Was ich damals sagen wollte...(ich erinnere an einen der ersten Einträge)


so long, Ohren steif halten...


Stroumgitaar

| autor: smi | datum: 09. November 2006 - 21:04 Uhr |

Ein harter Arbeitstag ist vorbei, der Kopf ist voll, draußen ist es dunkel,
was man braucht ist - richtig - gute Musik in voller Lautstärke. Es gibt Situationen, da kann ein guter Song Wunder wirken. Ich für meinen Teil versuch ja - sofern es die Zeit zulässt - selbst ein wenig die Gitarre zu würgen.

So auch heute wieder, um die komplette Hausbelegschaft zu nerven, wenn mal wieder Metallica den Putz der unteren Etage wegfegt und mein Verstärker am Boden schon mitklopft. Mein Fuß macht auch wieder einige faxen, anscheinend ist die Achillessehne doch ein wenig mehr mitgenommen als zunächst vermutet. Das heißt, dass mein Training noch warten muss. Bleibt halt mehr Zeit zum Gitarre spielen - oder um einfach Zeit, um gute Musik zu hören:

my guitar
"I'm burning through the skies - Yeah!
Two hundred degrees
That's why they call me Mister Fahrenheit
I'm trav'ling at the speed of light
I wanna make a supersonic man of you"


Autumn

| autor: smi | datum: 06. November 2006 - 19:34 Uhr |

Depression. Vor etwas mehr als einer Woche war Zeitumstellung. Für mich immer wieder die Zeit wo mit einem Schlag die Stimmung um eine Stufe gedrückter ist. Was ist der Grund? Man erwacht am Morgen: Finster. Man geht aus der Firma: finster. Ohnehin ist die Stimmung um diese Zeit des Jahres sowieso ... anders. Bis eben Weihnachten ist: Dann werden die Tage schon wieder länger und.... Hektik macht sich breit. Die unglaubliche Konsumwahn bestimmt dann wieder das Tagesgeschehen. Doch bis es soweit ist, dauerts ja noch. Ich persönlich hab mich ja abgefunden, dass es wieder a****kalt ist, aber immerhin gehts dann ja wieder auf auf die Piste. Und nachdems ja früh dunkel ist, ist ja genug Zeit um zu pokern. Oh yeah. Dieses süchtig machende Spiel hat inzwischen schon mehr als die Hälfte meines Bekanntenkreises getroffen. So auch mich, doch mir war ja eher das Glück hold, als so manch anderen...
Hoff', dass bald wieder mal mehr los ist. Bis dahin: ALL IN!


Bring me to life

| autor: smi | datum: 02. November 2006 - 21:43 Uhr |

Da ist man mal ein paar Tage nicht online, und soviel passiert. Hier in aller Kürze:

  • neuer Job seit 3 Wochen: alles super, steh vor neuen Herausforderungen, die Arbeit ist Kurzweilig, kompetente Kollegen.
  • Schnee: ja heute früh, und ich noch Sommerreifen oben. Dementsprechend adventuremäßig die Hinfahrt zur Arbeit heute morgen.
  • Gesundheit: ist wiedergekehrt, war ein wenig Angeschlagen die letzten zwei Tage, jetzt wieder fit.
  • Der Knöchel: Ja, es sieht ganz gut aus, hoffe, in zwei Wochen wieder mit leichtem Training zu beginnen.


Steckbriefe unsererseits folgen in Kürze. In diesem Sinne: "Hello World (again)" :)