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Man kennt es ja zur Gen?ge: Schnell noch dahin, weil in einer halben Stunde muss ich dort sein, inzwischen gehts sichs aber noch aus, schnell mal was zum essen holen, wo ich ja nebenher auch gleich Einkaufen gehn kann, damit ich abends dann keinen Stress krieg, weil ich ja noch dies und jenes machen muss.
Unsere Stiege im Haus hat gez?hlte 16 Stufen. Im Normalfall brauch ich f?nf Sekunden um da raufzukommen. Momentan dauerts fast eine Minute. Mit dem Auto bin ich in f?nfzig Minuten bei der Arbeit. Jetzt momentan kann ich gar nicht fahren. Es ist schon umst?ndlich morgens vom Zimmer ins Bad oder ins WC zu gelangen. Das Fussballspielen ist mindestens bis J?nner gestrichen, normal gehen werd ich fr?hestens in vier bis f?nf Wochen wieder k?nnen. Da kommt man mit der Zeit drauf, in welchem Stress man eigentlich andauernd ist und wie unruhig der innere Geist ist. Um von einem Ort zu einem anderen zu gelangen, ist es selbstverst?ndlich, einfach ins Auto einzusteigen und loszufahren. Jetzt kann ich mit meinen Kr?cken h?chstens ein paar Meter h?pfen, um wenigstens in die K?che zu kommen.
Innere Unruhe plagt einen und auch Langeweile gesellt sich dazu. Sehr frustrierend um ehrlich zu sein.Jetzt, wo ich auch endlich Urlaub h?tte, sowas. Jaja, ganz schon mies, aber: selbst schuld. Und mein meistgeha?tes Sprichwort besagt ja: "Bis zum heiraten is jo olles wieder guat!". Na dann Prost

Bin heute gegen Mitternacht mit h?llischen Schmerzen aufgewacht. Mein Fuss ist unaufhaltsam angeschwollen, die vom Arzt verschriebene Bandage wurde ein "wenig" zu eng. Deshalb lie? ich sie die Nacht herunten. Nachdem ich drei Stunden sp?ter einschlafen konnte, wachte ich in der Fr?h mit einem anst?ndigen "Wutzl" am Kn?chel auf ...
(weiter)
Der offensichtliche Grund ist einfach zu erraten: Die Serie hat die Art von Humor die ich so sehr mag. Aber das ist es bei weitem nicht.
Scrubs besteht aus vielen starken - um nicht zu sagen - sehr überzeichneten Charakteren.
Davon lebt die Serie und dies macht sie auch so einzigartig. Man kann sich mit
den JD, Dr. Reed, Dr. Cox, und all
den anderen in jeder Hinsicht identifizieren
(mixt man sie in entsprechender Dosis, kann sich fast jeder wieder finden.).
Dabei spielen ihr Job, die hierarchische Positionierung und das
Krankenhausszenario an sich eine untergeordnete Rolle. Es könnte genauso gut in
einer Abteilung eines Bürogebäudes spielen, doesn't matter at all. Vielleicht
hat man sich für das Krankenhaus entschieden, weil die überzeichneten
Charaktere mit Hilfe der eingeprägten Klischeebilder der Zuseher nochmals
unterstrichen werden.
Die Erzählweise bleibt stets auf hohem humoristischen Niveau, was aber nichts an der Tatsache ändert dass die Serie so wahr und glaubwürdig ist wie keine zweite. Als würden die Autoren teilweise in meiner Gedankenwelt ihre Ideen für die Episoden holen, erschrecke ich jedes Mal aufs Neue, wenn JD in eine seiner Tagträumereien verfällt und ich nur leise zu mir sage: So true!
Einprägsamstes und bestes Beispiel:
Staffel Drei, JD will Elliot zurück. Er bekommt sie auch, merkt sogleich, dass er sie eigentlich nicht wirklich liebt/will. In dieser Deutlichkeit habe ich das - meiner Meinung nach - bedeutsame (aber am wenigsten wahrgenommene) Dilemma noch nie in einer fiktiven Serie gesehen.
Es zeigt sich hier ein Schema, dass mir immer mehr auffällt und scheinbar zum Lebensmotto der heutigen Menschen geworden ist (oder schon immer war, nur mir war's nicht bewusst):
Man will immer das was man nicht kriegen kann, und wenn man es dann doch hat, ist es wieder uninteressant / wird es uninteressant. Scheinbar legen wir dieses infantile Verhalten bei zwischenmenschlichen Beziehungen im Erwachsenenalter nicht ab. Nein, gerade dann zeigt es die stärksten Ausprägungen. Ich habe lange gebraucht um dies zu akzeptieren/zu verstehen, aber auch ich stelle keine Ausnahme dar. Natürlich werden jetzt viele die Stimme erheben und sagen: "Nein, stimmt nicht!" Ich denke dennoch, man kann fast alles was Beziehungen betrifft, auf dieses einfache Schema herunter brechen.
Was ich dabei noch immer am bizarrsten finde, ist die Tatsache, dass so viele Wahrheiten in einer - vordergründig - einfachen und unterhaltsamen Serie liegen.
Was ich damit aussagen möchte? Aussagen prinzipiell nichts, wollte nur mal zum Nachdenken anregen. Vielleicht hat diese Beobachtungen / Erfahrungen auch jemand anders gemacht.
Man darf nie vergessen, dass eine Serie immer reaktionär ist. Es kann höchstens ein Spiegel der Gesellschaft / der Realität sein.
So long, "yeah, I am no superman!"
Tja, wieder mal an der Zeit, was neues zu posten, diesmal leider f?r mich eher weniger erfreulich. Beim Meisterschaftsspiel gegen Wundschuh hat sich heute meine Fussballsaison vorzeitig beendet....
(weiter)
Ein Wochenende mit zuviel Bier, zu vielen Menschen und zuviel Englisch. Aufgrund glücklicher Fügungen durfte ich mich bei den Gößnitzer Hellebarden einbauen und mit in die bayrische Hauptstadt zum wohl größten Fest der Welt fahren.
Nach sechs Stunden Zugfahrt mit dem besten aus Hopfen, Malz und Wasser trafen wir in München ein und residierten für die nächsten beiden Tage in einer sehr dürftig ausgestatteten und dürftig geputzten Jugendherberge. Die nächste Ernüchterung folgte auf dem Fuß, und uns wurde mitgeteilt, dass wir keinen Einlass von 01:00 Uhr bis 07:00 Uhr erhalten würden. 22 Leute stutzten. In der Prime Time des "Nachhausekommens" kein Einlass? What the fuck?
Nachdem H. sein diplomatisches Geschick walten ließ, konnten wir uns mit den überaus netten (Achtung hier könnte Sarkasmus versteckt sein) Herbergenbesitzern auf einen Kompromiss einigen, der darauf hinaus lief, dass wir uns nur leise verhalten müssten um in dieser Zeitperiode ins schmucke Häuschen zu gelangen.
Nachdem wir uns beim "Alten Wirt" (Ein Gasthaus gleich in der Nähe der Jugendherberge in Thalkirchen (Miesingergasse/straße) das hervorragende Speisen zubereitet) die Stärkung für die Nacht geholt hatten, gewannen wir (speziell H.R.) im Bierkrugwettstämmen (moderiert vom schlechtesten Keyboardspieler aller Zeiten) gegen die Bayern und damit 20 L Löööööwenbrräuuuuu mhhhhhh! (den Insider erklär ich weiter unten).
......... (weiter)Da ich nun endlich auch zuhause seit mehreren Tagen Besitzer von ADSL bin, hab ich schon die Vorz?ge dieses Umstands kennengelernt... (weiter)
Ereignisreiche Tage und Wochen sind vergangen und bahnen sich an.
Seit Sonntag bin ich zurück von der Wanderung nach Mariazell, habe aber noch keine Zeit gefunden die Erlebnisse hier zu verarbeiten.

Die Ressource Zeit ist, wie man bei jeder leicht wirtschaftlich angehauchten Ausbildung mitbekommt, ein knappes Gut.
Zeitliche Einschränkung bestand vor allem durch das am Montag begonnene Praktikum in Deutschlandsberg. Die Arbeitswelt an sich, ist ja für mich als studiosus, was Neues, was Fremdes. Genaueres über mein Praktikumsleben folgt aber noch in ausführlicheren Berichten dazu.
Die Wanderung nach Mariazell war - meines Erachtens - eine Steigerung in fast allen Belangen im Vergleich zum Vorjahr und hat meine hochgesteckten Erwartungen vollends erfült. Die 15 unterschiedlichen Charaktere die sich der Herausforderung stellten, haben wieder mal ideal zusammengepasst (Es war mir ein Volksfest).
So eine einzigartige - und mit tiefem (hier wirklich im Sinne von weit unten) Humor gespickte - Wanderung lässt schnell die Strapazen des Weges an sich vergessen (des kann mir sicher da Rixn bestätigen). Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte kann die Fotos auf landjugend.cc konsumieren.
Neben den Bildern, werde ich mich auch noch bemühen einen Bericht über diese vier Tage abzuliefern. Wer die Zeit mit dem Vorjahresbericht überbrücken möchte, kann ihn sich >> hier << herunterladen.
Bin jetzt unterwegs zum Badminton spielen.
So long... Bericht und genaueres zum Praktikum folgen
Links & Downloads:
> Fotos der Wanderung
> Bericht 2005 im PDF Format
*UPDATE* am 14.09.2006 um 00:18 Uhr
Bin nun zurück aus Graz und um zwei Erkenntnisse reicher:
1. Bin eine Niete im Badminton spielen (Des war sogar für's erste Mal mies :)). Trotzdem werd ich cB mal zu einem Einzel fordern. Schließlich kann's nur besser werden.
2. Kenn ich mich in Graz mit dem Auto noch immer zuwenig aus, um gewisse Zusammenhänge zu erkennen... Naja so oft fahr i drinnen auch net herum. Zumindest den Norden und den Westen kenn I fast ganz :P
Nach zwei Jahren bei meinem Job in Graz hab ich meinen Abschied bekannt gegeben... (weiter)
Die letzte und die kommende Woche war und ist gepr?gt von Abschied... (weiter)
Mein Nachhauseweg von der Arbeit ist rund 55 km lang. Und in den zwei Jahren, die ich da so unterwegs bin, bekommt man doch einiges (unglaubliches) zu sehen... (weiter)
Da musste ich doch glatt mal schmunzeln: Wie heute bekannt wurde hat ein Chirurg in Vorarlberg doch tats?chlich das falsche Knie einer Patientin operiert...
(weiter)Jeder wei?: viele Dinge ?ndern sich t?glich, manche Dinge brauchen etwas l?nger, und es gibt Dinge, die ?ndern sich (fast) nie... (weiter)
*UPDATE* am 06.09.2006 um 08:20 Uhr
(nachdem ich jetzt meine fertige / vorige Aktualisierung deppertweise ins HTTP-Request/Response Nirwana gschickt hab, interessierts mich net nochmal soviel zu schreiben)
_Parndorf:
So, bin nun schon seit dem Nachmittag vom Parndorf-Einkaufs-Trip zurück. Die Erfahrungen die ich dadurch gewinnen konnte halten sich in Grenzen. Bzw. die Erfahrungen haben Erkenntnisse generiert, die ich mir auch schon vorher ausmalen hätt' können.
Erkenntnis eins: ~300 km Autofahrten auf österreichischen Straßen ziehen sich subjektiv gesehen einfach extrem in die Länge. Vor allem in der abwechslungsreichen Landschaft des Burgenlandes.
Erkenntnis zwo: Es zahlt sich nicht aus nach Parndorf zu fahren um billig einzukaufen, vor allem wenn die Menge klein bleibt. Obwohl ich schon einmal (kurz nach der Eröffnung des Outlet Centers) dort war, hat sich an Quantiät (ein neues separates Einkaufszentrum mit ein paar Shops ist dazugebaut worden) bzw. Qualität der Läden nicht viel verändert. Die außen angebrachten Markennamen versprechen mehr als sie halten können und die Ernüchterung trifft spätestens fünf Minuten nach betreten ein. Ausnahmen gab's natürlich, wie zum Beispiel cK underwear (/me ist nun stolzer Besitzer und Träger einer cK Schlafhose, umgangssprachlich auch Pyjamahose genannt; das dazu passende Mäntelchen wurde mir leider vor der Nase weggeschnappt) oder Tommy Hilfiger (wobei hier die Auswahl (trotz großzügiger Preisreduktionen) für einen mittellosen Studenten, der nimmer von da Mama gsponsert wird, eher klein blieb).
Notiz an mich: Vielleicht wegen Snowboardzeugs noch mal rausfahren, oder auch net.
_Mariazell / Wanderung / Wallfahrt / YouNameIt:
Die diesjährige Wiederholunge eines (im Vorjahr) großartigen Erlebnisses verspricht trotz fast identer Strecke interessant zu werden. Zumal dürfen wir in unserer elitären Runde (aka A-Gruppe, bzw. A-Klasse; helft mir auf die Sprünge, bin beim neuesten Idiotenklatsch bzw. der Deppenolympiade im Gerüchte verbeiten nimmer top informiert) ein paar neue Gesichter begrüßen (siehe auch: --> landjugend.cc). Ob wir vom Wettergott (*danger* this sentence contains blasphemy *danger*), diesmal auch mit ähnlich erfreulichem Wetter versorgt werden, bleibt aufgrund der widersprüchlichen Prognosen (www.wetter.at, wetter.orf.at) fraglich. Die Strecke (bereits von unserem Chefgeologen H. kartographiert) verläuft grundsätzlich gleich wie 2005.
Tag 1: St. Radegund - Passail - Sommeralm - Strasseggwirt
Tag 2: Strasseggwirt - Auf der Schanz - Stanglalm - Kindberg
Tag 3: Kindberg - Hohe Veitsch - Sohlenalm - Niederalpl
Tag 4: Niederalpl - Gusswerk - Mariazell
Nachdem wir uns bei der Premiere etwas mit dem Gewicht von 12 Dosen Bier verschätzt hatten, versuchen wir es heuer etwas moderater und halbieren die Last. Beim ersten Mal darf ma noch Fehler machen, die zumindest beim zweiten Mal nicht wiederholt werden sollten ;).
Todo:

Am 5. September w?rde (so finde ich) einer der groessten Kuenstler des 20. Jahrhunderts seinen 60. Geburtstag feiern: Freddie Mercury, Frontman von "Queen".

Manchmal glaubt man, man hätte alles fest im Griff. Ausschlaggebend ist das Verb "glauben". Kleinste Ereignisse reißen uns unsanft aus der Vorstellung in der wir auf dem Thron unseres eigenen Luftschlosses sitzen und lassen uns erkennen (nachdem wir auf dem Boden aufgeschlagen sind), dass kein Film, keine Fiktion je an die unbarmherzige Grausamkeit der Wirklichkeit, des von uns gelebten Lebens heranreicht.
Um auch meinen Teil unserer digitalen Gedanken- und Erlebnisrepräsentation (aka Weblog, aka Blog) mit etwas Positivem zu beginnen, verschiebe ich den wirklichen Eintrag auf morgen. Dort werde ich auch erklären, was das Ganze hier eigentlich soll, und was wir uns nur dabei gedacht haben, einem weiteren Trend des (ACHTUNG BUZZWORD) digitalen Informationszeitalers (ich kann es nicht mehr hören), nachzulaufen.
Bin heute einfach nicht mehr in Stimmung dazu, gute Laune zu verbreiten, mir schwirrt einfach Unterschiedlichstes - nicht in ein paar Sitzen formulierbares - durch den Kopf...
so long, und "all your base are belong to us"
Weil wir ja bei Geburtstagen waren... Unser Kumpel Nussi feierte gestern seinen sechsten 18er, da lie?en wir es uns nicht nehmen, mal wieder ein Auge in unser Stammlokal zu werfen... (weiter)